In der St. Jakobshalle werden insgesamt neun Shows über die Bühne gehen. Foto: Alma Bengtsson

In der St. Jakobshalle entsteht derzeit die große Showbühne für den Eurovision Song Contest.

Am Austragungsort des Eurovision Song Contest (ESC) herrscht rund drei Wochen vor Showbeginn Hochbetrieb. Tag und Nacht arbeiten bis zu 300 Personen in der St. Jakobshalle in Basel am Aufbau der Showbühne. In wenigen Tagen soll die perfekte Bühne stehen.

 

Rund drei Wochen dauert es bis zur Austragung des größten Musikwettbewerbs der Welt in Basel. Das Gebiet rund um die St. Jakobshalle gleicht derzeit einer Hochsicherheitszone. Für den Zutritt zur Halle gelten fast so strenge Sicherheitsvorschriften wie am Flughafen, überall ist Security zu sehen. Im Innern der Halle herrscht reges Treiben beim Aufbau der Showbühne, wie ein Augenschein vor Ort dieser Tage zeigte.

Bis zu 300 Personen arbeiten seit knapp einer Woche am Aufbau. Und das Tag und Nacht, sieben Tage die Woche. „Wir befinden uns nun in der Halbzeit“, sagte Tobias Åberg, Head of Production ESC 2025. In weniger als zehn Tagen solle die Bühne für Aufnahmen an die Länderdelegationen stehen. „Die Delegationen sollen dann ihr Feedback mit allfälligen Änderungswünschen durchgeben.“

Åberg stammt aus Schweden und ist seit 16 Jahren in den ESC involviert, in Malmö war er Verantwortlicher für die Produktion. Die Logistik sei in der St. Jakobshalle eine Herausforderung, zumal es nicht die größte Halle sei. „Aber für die TV-Produktion ist diese Halle großartig“, sagte Åberg. Mittelpunkt der Bühne ist ein großer Rahmen, der inmitten der Halle steht. Die Anforderungen an die Showbühne seien wahnsinnig hoch, sagte Damaris Reist, Mitglied des Produktionsteams ESC 2025. Erwartet werde, dass mit den neuesten technologischen Mitteln die höchste Qualität abgeliefert werde. In der St. Jakobshalle gehen insgesamt neun Shows über die Bühne. Pro Show wurden knapp 6500 Tickets verkauft. Das Finale findet am 17. Mai statt.