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Banksy-„Ortstermin“ in der Staatsgalerie Stuttgart Mit uns näher dran an Banksy

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Alle suchen Banksy – die Staatsgalerie Stuttgart hat ihn Foto: Staattsgalerie Stuttgart

Stuttgart - Der Name elektrisiert: Banksy. Ein Kunst-Star, dessen Bilder eigentlich nur im ­Straßenraum zu sehen sind. Jetzt aber kann die Staatsgalerie Stuttgart einen Banksy präsentieren. Seit 7. März ist das Schredderbild „Love is in the Bin“ („Liebe ist im Eimer“) des britischen Street-Art-Künstlers an in der Staatsgalerie zu sehen – als Dauerleihgabe einer privaten Sammlerin.

Große Nachbarschaften – erst Rembrandt und nun?

Zunächst in der Alten Staatsgalerie und in Nachbarschaft zu Werken des großen Niederländers Rembrandt (1606-1669) präsentiert, soll Banksys „Love is in the Bin“ in unterschiedlichen Räumen der Staatsgalerie zu sehen sein. Aktuell findet man das Werk in der Neuen Staatsgalerie.

Banksy trifft auf einen „Revolutionär der Kunstgeschichte“

Ging es bei dem Dialog mit Rembrandt um die zeitlos gültige Frage, wie Künstlerinnen und Künstler nicht nur ihren eigenen Stil, sondern auch ihre eigene Marke prägen, rückt nun die Methode Banksys in den Blick. Dafür wagt die Staatsgalerie einen Zeitsprung von 400 Jahren. „Bei der aktuellen Gegenüberstellung“, sagt Staatsgalerie-­Direktorin Christiane Lange, „trifft Banksy auf einen Revolutionär der Kunstgeschichte. Dieser stellte die gängige Definition von Kunst radikal infrage“.

Dem „Revolutionär“ galt in der Staats­galerie jüngst eine umfassende Ausstellung. „Seine Ideen“, sagt Christiane Lange, „machten ihn zum Vordenker einer ganzen Generation von Konzeptkünstlerinnen und Konzeptkünstlern. Bis heute sind seine Ideen von erstaunlicher Aktualität“. Mehr noch aber eröffnet sich für die Staatsgalerie-Lenkerin ein erstaunlicher Dialog. „Wir ­zeigen“, so Lange, „,Love is in the Bin’ neben einem ikonischen Kunstwerk aus dem 20. Jahrhundert – denn steht nicht auch Banksy in der Folge dieses Künstlers?“.

Staatsgalerie-Direktorin Christiane Lnnge exklusiv im Gespräch

Um welchen Künstler geht es, um welches seiner Werke? Welche Anknüpfungspunkte sieht die Staatsgalerie noch für „Love is in the Bin“ – und was macht ein geschreddertes Kunstwerk überhaupt zu einem Kunstwerk?

Diese und andere Fragen beantwortet ­Christiane Lange beim „Ortstermin“ am Dienstag, 28. Mai, exklusiv für unsere Leserinnen und Leser. Beginn ist um 16.30 Uhr im Vortragssaal der Staatsgalerie Stuttgart.

Für „Orttermin“-Besucher bleibt die Staatsgalerie geöffnet

Mehr noch aber: Im Anschluss haben „Ortstermin“-Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, Stuttgarts Banksy außerhalb der offiziellen Staatsgalerie-Öffnungszeiten für sich zu entdecken.

Schredder-Mechanismus stockte

Kaum ein Kunstwerk hat in jüngerer Zeit so viele Schlagzeilen gemacht. Ursprünglich hieß die Arbeit „Girl with Balloon“ („Mädchen mit Ballon“) und sollte im Herbst 2018 versteigert werden. Dann aber geschah das Unfassbare – mit dem Zuschlag wurde über eine Fernbedienung ein im Rahmen versteckter Schredder-Mechanismus in Gang gesetzt. Die Zerstörung jedoch stockte – Banksy, von dem man nur weiß, dass er ­wohl 1974 in Bristol geboren wurde, erklärte diesen Zustand zu einem neuen Werk.

So können Sie dabei sein

„Ortstermin“ zu Banksy in der Staats­galerie Stuttgart. Beginn am Dienstag , 28. Mai , ist um 16.30 Uhr im Vortragssaal. Der Eintritt in die Staatsgalerie-Sammlung mit Banksys „Love is in the Bin“ im Anschluss kostet 5 Euro. Ihre Anmeldungen nehmen wir ­gerne entgegen – digital unter www.stn.de/ortstermin . Informationen zum Datenschutz bekommen Sie unter www.stn.de/datenschutz.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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