„Willkommen im Dschungel“ hieß es beim Deifelobed der Niedereschacher Deifelzunft in der aufwendig und liebevoll für den Ball hergerichteten Eschachhalle.
Zunftmeister Kai Burger, freute sich bei der Begrüßung über den guten Besuch und erwähnte namentlich eine Vielzahl von treuen Mitgliedern der Zunft sowie der Ehrengäste, darunter auch Bürgermeister Martin Ragg, Volker Ositschan vom Präsidium der Schwarzwälder Narrenvereinigung, Pfarrer Marcus Maria Gut und der frühere Niedereschacher Pfarrer Frederik Reith, der extra aus seiner neuen Wirkungsstätte, Buchen im Odenwald, angereist war, um den weithin geschätzten Deifelobed nicht zu verpassen.
Ein Lob gab es für die „gute Seele“ der Eschachhalle, Nadine Bechmann, welche die Deifelzunft bei Veranstaltungen weit über das übliche Maß hinaus unterstützt, sowie den stellvertretenden Ortsbaumeister Andreas Haberer für die Unterstützung beim laufenden Ausbau des neuen Narrenstübles im Bereich der Kulturfabrik.
Eröffnet wurde das närrische Bühnenprogramm, durch das in gekonnter Manier Simone Burger und Guilia Amadio als Mia und Lena im Papageien-Outfit führten, mit dem Deifeltanz.
Erste Dschungelprüfung
Bei der ersten Dschungelprüfung galt es für Bürgermeister Martin Ragg, auswendig alle Narrenrufe der Zünfte aus der Gesamtgemeinde Niedereschach zu rufen. Eine Prüfung, die er mit Bravour bestand.
Viel Beifall gab es auch für den Hexentanz der Niedereschacher Lehr-Hexen. Kräftig auf die närrische Schippe nahmen einige Akteure aus den Reihen des Musikvereins „Harmonie“ Niedereschach den Bürgermeister mit Blick auf seine Liebe zur Trompete und seine von ihm ebenso geliebten „Start ups“. Von den ihm vorgestellten Geschäftsideen, wie „Hobby-Doging“, Amigo Hobby-Horsing“ oder gar „Papageienhypnotiseur“ war er allerdings nur anfangs begeistert.
Bei den gekonnt dargebotenen Tänzen, egal ob Hexentanz, Deifeltanz, dem „Tennie-Tanz, dem Männerballett der Deifelzunft, dem Damentanz, dem Männerballett der Narrenzunft Niedereschach und auch der Garde der Schabenhauser Schlierbachnarren, wurden durchweg Zugaben gefordert und auch gerne gewährt. Beim großen Finale wurde allen Akteuren des Abends, die auf der Bühne oder in anderer Funktion zum Gelingen des Abends beigetragen haben, gedankt – und das närrische Publikum in der Halle sparte nicht mit wohlverdientem Applaus.