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Balingen Zum Abschied gibt’s einen Putzeimer

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Abschied von der Kanzel in Balingen: Pfarrer Oliver Saia wird nun nach Haigerloch wechseln. Foto: Breisinger Foto: Schwarzwälder Bote

Die Verabschiedung von Pfarrer Oliver Saia und die Amtseinführung des neuen Geschäftsführers der Kirchlichen Sozialstation Balingen, Thomas Pietsch, und der ihn in der Verwaltung unterstützenden Anastasia Brost und Claudia Nachtmann haben den Gottesdienst am Sonntag in der Balinger Stadtkirche geprägt.

Balingen. Nach zweijährigem Dienst in der Stadtkirche und im evangelischen Kirchenbezirk Balingen wird Saia zukünftig als Pfarrer in Haigerloch tätig sein. "Ich war sehr gerne hier. Es war keine Entscheidung gegen Balingen, sondern für den Distrikt, da ich weiterhin mit diesen wunderbaren Kollegen und dem Dienstvorgesetzten Dekan Beatus Widmann zusammenarbeiten will", betonte Saia in seiner Abschiedsrede.

In seiner letzten Predigt, die nach eigener Aussage "zwischen den Umzugskartons" geschrieben wurde, ging er auf das 2009 entstandene Lied "Irgendwas bleibt" von Silbermond und auf die dort vorkommende Passage "Dann gib mir einfach nur’n bisschen Halt und wieg mich einfach nur in Sicherheit" ein.

"Verlässlichkeit und Sicherheit in Form von geistigem, körperlichen und finanziellen Vermögen, Freunden, der Familie und dem Beruf definieren unser Leben. In Zeiten, in denen Ab- und Umbrüche sowie Verluste zunehmen brauchen wir das", gab Saia, der von den Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe die Liebe als die größte bezeichnete, der Gemeinde mit auf den Weg.

Widmann würdigte in seinem Grußwort die "offene, ehrliche, vertrauensvolle und loyale Zusammenarbeit" mit Saia und betonte, dass dieser ein Stein in seinem Brett habe: "Sie haben Gottes Wort gepflegt und sehr viel bewegt, ihre punktgenauen Protokolle waren für die Weiterarbeit sehr gut", fügte Widmann hinzu: "Nehmen Sie die Freude an Ihrer Arbeit in Balingen mit an ihre neue Wirkungsstätte."

Die Balinger Stadtpfarrerin Birgit Wurster fand, dass Saia die Arbeit in der Gemeinde bereichert habe, erinnerte an gemeinsame Aktivitäten wie das Krippenspiel und den Gottesdienst am Volkstrauertag und schenkte Saia in Erinnerung an einige Rohrbrüche in dessen Dienstwohnung einen Putzeimer.

Von Widmannn eingesetzt wurde dann der neue Geschäftsführer der Balinger Sozialstation, Thomas Pietsch, der sich zukünftig um die Öffentlichkeitsarbeit, die Zusammenarbeit mit der Diakonie und der Krankenkasse sowie um die Koordinierung der Dienste der 70 Mitarbeiter, die 450 Personen zu betreuen haben, kümmern wird.

Die Leiterin der Balinger Sozialstation, Silke Stelter, freute sich, dass der ehemalige Banker Pietsch die "Herausforderung, zukünftig für eine Non-Profit-Organisation zu arbeiten" annahm. In seinem Zeugenwort wünschte sich Hardy Burkhardt, dass in der Arbeit von Pietsch "Gottes Weisheit und Kraft" erfüllt werden. Unterstützt wird Pietsch von den ebenfalls eingesetzten Verwaltungsmitarbeiterinnen Anastasia Brost und Claudia Nachtmann. Der Gottesdienst wurde von Annemarie Schneider an der Orgel und der Band-Combo mit Annika Saia, Lorenz Walch und Alexandra Schlemmer musikalisch umrahmt.

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