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Balingen Zeitkapsel erinnert an Start des Projekts

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Gudrun Schmitz, Roland Wagner und Roland Alber (von links) füllen die Zeitkapsel, die im Boden des künftigen Mehrgenerationenhauses "Erlebnisreich wohnen" in der Balinger Spitalwiese eingelassen wird. Foto: Hertle Foto: Schwarzwälder Bote

Dort, wo der Haupteingang des künftigen Mehrgenerationenhauses in der Spitalwiese liegt, ist am Freitag eine Zeitkapsel im Beton versenkt worden. Sie bildet den symbolischen Grundstein des Bauprojekts.

Balingen. Aus dem Verein Generationennetz Balingen heraus ist eine Vorbereitungs- und Planungsgruppe für das Projekt "Erlebnisreich wohnen" entstanden, das von der Stadt das Grundstück der ehemaligen Stadtgärtnerei für das geplante Mehrgenerationenhaus bekam und im April den ersten Spatenstich feierte. "Acht Monate und ein Tag" seien seither vergangen, sagte Andrea Hildwein, und nun seien Keller und Gemeinschaftsräume fertig gestellt; "im Februar 2020 kommt der Holzbauer".

Beim Stichwort Mehrgenerationenhaus denke mancher an "betreutes Wohnen", so Hildwein. In dem Neubau werde es aber eine Mischung zwischen Jung und Alt geben – "miteinander, nicht nebeneinander". Fünf Kommandit-Anteile an der Trägergesellschaft seien noch zu haben, fünf Wohnungen zu vermieten, warb sie um neue Interessenten.

"Ein gutes Omen für die Grundsteinlegung" nannte Oberbürgermeister Helmut Reitemann den strahlend blauen Himmel mit einigen Wolken. "Der schlimmste Bauabschnitt" sei nun vorbei. Einstimmig habe der Gemeinderat dem Konzept zugestimmt. Das "Erlebnisreich-wohnen"-Haus in kurzer Entfernung zu Kindergarten, Schule und Stadtzentrum könnte nach seiner Meinung ein Modell für andere Vorhaben sein: "In Balingen gibt es eine ähnliche Anfrage für einen anderen Ort." Reitemann überreichte eine Urkunde mit Glückwünschen der Stadtverwaltung und des Gemeinderats.

Wohnen: in Frieden sein

Es gebe nicht viele Grundsteinlegungen an Wohngebäuden, so Architekt Andreas Löffler. Er befasste sich in seiner Ansprache mit dem Begriff Wohnen: Das Wort komme aus dem Althochdeutschen und bedeute "in Frieden sein und bleiben". Gleiches wünschte er dem Balinger Gebäude mit 28 Wohnungen, das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt und dem EFRE-Programm (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) gefördert wird.

Dann füllte Gudrun Schmitz die Zeitkapsel mit Dingen von heute: einem Handy, einem Brief eines zukünftigen Bewohners, einem Ammoniten, Dokumenten, Spielzeug und Euro-Scheinen. Darauf hin griffen Roland Wagner und Roland Alber zum Akkuschrauber und verschlossen die Kapsel, die Monika Dorner zum Neubau brachte.

Für den passenden musikalischen Rahmen an diesem Tag sorgten die Sängerin Jane Walters und der Gitarrist Herbert Fessler mit Songs wie "What a wonderful World" und "We shall overcome".

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