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Balingen "World Press Photo" kommt 2020 erneut

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Fast 7800 Zuschauer haben die "World Press Photo 2019"-Ausstellung in Balingen besucht. Foto: Maier

Balingen - Die "World Press Photo 2019"-Ausstellung im Juli hat fast 7800 Zuschauer in die Balinger Zehntscheuer gelockt und somit der veranstaltenden Volkshochschule 10.500 Euro Eintrittsgeld mehr in die Kasse gespült als geplant. Dennoch bleibt der VHS unterm Strich ein Minus von 48.000 Euro.

Deshalb hat der Verwaltungsausschuss des Gemeinderats in seiner Sitzung am Dienstagabend einen Zuschuss von 30.000 Euro beschlossen. Die restlichen 18.000 Euro will die VHS selber stemmen – nicht zuletzt aufgrund eines positiv verlaufenen Geschäftsjahres. Außerdem genehmigte der Verwaltungsausschuss weitere 60.000 Euro, damit die weltbekannte Ausstellung auch in den kommenden drei Jahren in Balingen zu sehen sein wird.

Einig war sich der Ausschuss, dass die drei Wochen dauernde Schau der besten Pressebilder der Welt die Betrachter fasziniert und somit auch dem Renommee der Stadt genützt hat. Deshalb soll mit der Amsterdamer Stiftung, die die Ausstellung vermarktet, ein Dreijahresvertrag für 2020 bis 2022 abgeschlossen werden.

Dass trotz der höheren Einnahmen ein Verlust übrig geblieben ist, liegt auch an den hohen gestalterischen und vertraglichen Vorgaben des Verleihers. So mussten beispielsweise eine Woche vor der Vernissage die Ausstellungswände ersetzt werden, um die Mindesthöhe von zweieinhalb Metern einzuhalten. Zudem beliefen sich die Kosten allein für den Kurator und sein Team auf knapp 28.000 Euro.

So viel muss die Volkshochschule in den kommenden Jahren nicht mehr berappen, zeigte sich VHS-Leiter Ottmar Erath in der Sitzung am Dienstagabend überzeugt. Gespart werden soll an der Werbung und an den Personalkosten, wohingegen der Eintrittspreis moderat angehoben werden soll – und mit mehr Zuschauern gerechnet wird. Zudem hätte die VHS aus der Debüt-Veranstaltung Erkenntnisse gewonnen, die künftig nicht mehr eingekauft werden müssten. Darüber hinaus werde mit dem anvisierten Drei-Jahres-Vertrag auch die Leihgebühr von 8000 Euro pro Woche billiger.

Deshalb wird für 2020 mit Einnahmen von 64.500 Euro gerechnet (2019 waren es 55.500 Euro). Dem stehen zu erwartende Ausgaben von 84.500 Euro entgegen (2019: 103.500 Euro). Die Stadt bezuschusst nach dem Willen des Verwaltungsausschusses die Schau mit jährlich 20.000. Die "tolle Ausstellung", so Oberbürgermeister Helmut Reitemann, soll Balingen als Kunststadt noch attraktiver und bekannter machen.

Wir haben die Ausstellung 2019 vor der Eröffnung besucht:

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