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Balingen "Wir müssen die Weichen stellen"

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Peter Schwaibold (rechts) diskutiert mit den Plenumsbesuchern die Kernpunkte des Generationen-Netzes. Foto: Scherer Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Saskia Scherer

Balingen. Dass viele Leute zum Treffen des im Frühsommer gebildeten Initiativkreises Generationengenossenschaft gekommen waren, hielt Peter Schwaibold aus dem Vorbereitungsteam für ein gutes Omen. Sie seien auf dem richtigen Weg.

Das Vorbereitungsteam, das sich zusätzlich zu den Plenumssitzungen trifft, sei sehr fleißig gewesen. Die offene Gruppe bereitet die Versammlungen vor und wertet sie aus.

"Es ist wichtig, dass wir gemeinsam etwas tun", so Schwaibold. Es gehe darum, die Selbstständigkeit älterer Menschen so lange wie möglich zu bewahren.

"Auch für die Gesellschaft ist es wichtig, dass wir unsere Kräfte noch einsetzen", meinte der Organisator: "Wir müssen die Weichen stellen."

Drei Schwerpunkte hat die Arbeit des Kreises: Treffen, Versorgung und Wohnen. Weil ältere Leute irgendwann alleine leben oder ins Heim müssen, sucht die Gruppe nach Alternativen. Da sei zum Beispiel die Idee aufgekommen, Wohngemeinschaften zu gründen.

Auch in der Versorgung gebe es Engpässe. Deshalb sei es gut, Hilfe in Anspruch nehmen zu können. "Wir hätten gerne eine Markt- und Tauschbörse für Versorgungsdienste", erklärte Schwaibold.

Damit könnten beispielsweise Einkaufsfahrten oder die Hilfe in Haushalt und Garten organisiert werden. "So etwas gibt es bereits, aber diese Hilfen sollten in Balingen leichter zugänglich gemacht werden", wünscht sich Schwaibold.

Auch die soziale Einbindung sei wichtig, um nicht zu vereinsamen: "Wir möchten Begegnungen fördern." Das reiche vom gemeinsamen Essen über Tanzen bis hin zu Wanderungen.

Die Besucher des Treffens teilten sich in drei Gruppen auf, um jeweils ein Schwerpunktthema zu behandeln. Dafür füllten sie Fragebogen aus, auf denen sie notieren konnten, was sie gerne nutzen und was sie selbst konkret einbringen und anbieten würden. Anschließend wurden die Ergebnisse im Plenum vorgestellt.

In der Gruppe Versorgung gab es viel Bereitschaft, zum Beispiel für Fahrdienste. Die Gruppe Begegnung setzte das Thema Gemeinschaft in den Mittelpunkt und präsentierte ihre Ideen, wie gemeinsam in eine Therme zu fahren, Ausstellungen zu besuchen oder einfach Freundschaften zu knüpfen. Die Gruppe Wohnen hatte den Grundsatz des gemeinsamen Wohnens, sich gegenseitig zu helfen und eventuell ein gemeinsames Wohnprojekt ins Leben zu rufen im Blick.

Als letzter Tagesordnungspunkt stand der Name für den Verein auf dem Programm. Die ehemalige Generationengenossenschaft Balingen heißt nun "Generationen-Netz Balingen" – kurz "GeNeBa".

Für die Zukunft wünschten sich die Besucher, von den Erfahrungen anderer, älterer Vereine zu profitieren. Deshalb soll Helmut Künstle, der Vorsitzende des Vereins SonNe aus Dotternhausen, zur nächsten Plenumssitzung am Mittwoch, 30. September, eingeladen werden.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Balingen

Steffen Maier

Fax: 07433 901829

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