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Balingen Wenn im Parkhaus ein Gefühl von Angst aufkommt

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Solch eine Situation fürchtet jeder: Eine verdächtige Gestalt verfolgt einen im Parkhaus. Cengiz Düzgören (vorne) zeigt, wie man sich schützen kann. Fotos: Hertle Foto: Schwarzwälder Bote

Balingen. Wer kennt nicht das beklemmende Gefühl, wenn man in einer Tiefgarage in einem schlecht beleuchteten Deck zu seinem Auto will und Angst vor Angreifern aufkommt? Cengiz Düzgören, Inhaber eines Kampfsport-Studios und Trainer für Selbstverteidigung, weiß, wie man sich in einer solchen Situation richtig verhält. Seiner Einladung zu einem Workshop sind mehr als 50 Interessierte auf die unterste, düstere Etage des Parkhauses Wilhelmstraße gefolgt.

Etliche der Frauen, die die Mehrzahl der Teilnehmer stellten, hatten selbst bedrohliche Situationen erlebt. Für sie hatte Düzgören einige Ratschläge: Selbstverteidigung fange dann an, wenn man bewusst auf seine Umgebung achte. Beim Gang ins Parkhaus solle man "das Handy wegpacken, den Schlüssel in die Hand nehmen, die Umgebung mustern, am besten in der Mitte des Decks gehen, und nach Möglichkeit nicht enge Treppenhäuser benutzen, sondern die Rampen". Wichtig sei auch, Selbstbewusstsein auszustrahlen durch aufrechten Gang. Er riet, das Auto rückwärts so einzuparken, dass man leicht die Fahrertür öffnen kann und hinten noch Platz ist.

Wenn dann doch Angst aufkommt – kein Problem, meint der Trainer: "Angst erzeugt Adrenalin und bringt Energie." Diese sei nützlich, so Düzgören, wenn doch einmal ein Angreifer die persönliche Distanz missachtet. Er riet den Frauen und Männern, keine Scheu zu haben, den Aggressor anzuschreien und zu schlagen, wenn nötig. Die Autotür sei eine wirksame Schranke zur Abwehr.

Der Kampfsportler riet auch, suspekte Personen genau im Auge zu haben und notfalls zu Tricks zu greifen, wie scheinbar jemanden mit dem Mobiltelefon anzurufen. Auch Alltagsgegenstände wie Kugelschreiber – vorzugsweise aus Metall – oder Getränkeflaschen seien wirksam zur Selbstverteidigung.

Cengiz Düzgören und seine Mitarbeiter führten auch einige Grundtechniken vor. "Es reicht nicht, den Workshop zu machen und sich dann zu sagen: Mir kann nichts mehr passieren", warnte er: "Das muss man immer wieder üben."

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