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Balingen "Was für ein Herrscher, der sein Reich zerstört"

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"Laudato si" singen die Teilnehmer des Mittagsgebets im Chorraum der Balinger Stadtkirche. Bei "Prayers for Future" setzten sie am Freitag ein Zeichen der Verbundenheit mit der Bewegung "Fridays for Future" und zugleich der Hoffnung, dass die Menschen mit der Erde künftig sorgsamer umgehen mögen. Foto: Maier Foto: Schwarzwälder Bote

Balingen (mai). Mit einem Gebet zur Mittagszeit haben am Freitag, dem weltweiten Tag des Klimastreiks, Gläubige in der Balinger Stadtkirche ein Zeichen der Verbundenheit mit der Bewegung "Fridays for Future" und zugleich der Hoffnung gesetzt, dass die Menschen mit der Erde künftig sorgsamer umgehen mögen.

Zum Gebet unter dem Motto "Prayers for Future" ("Gebete für die Zukunft") hatten die Evangelische Erwachsenenbildung, das Jugendwerk, das Schuldekanat sowie die evangelische Stadtkirchengemeinde eingeladen. Dabei kamen im Chorraum der Stadtkirche rund 30 Menschen zusammen.

Christine Thumm, die Leiterin des Bildungswerks, sagte, es sei an der Zeit, dass sich älteren Generationen der Jugendbewegung "Fridays for Future" anschlössen. Die Erde sei ein "wundervolles Geschenk Gottes", das es zu bewahren gelte. Die bisherigen Maßnahmen seitens der Politik und der Wirtschaft seien dazu "nur ein Tropfen auf dem heißen Stein". Die Erde, so Thumm, gehöre nicht den Menschen, vielmehr gehöre der Mensch zu ihr.

Pfarrer Oliver Saia formulierte in einem Zwiegespräch mit Stadtkirchenpfarrerin Birgit Wurster, dabei die Worte des Psalms 8 aufgreifend, Aussagen und Fragen: Junge Leute seien voll Zorn, anstatt sich an der Schönheit der Welt erfreuen zu können. Der Mensch sei eigentlich vernünftig, aber zugleich, wenn es darum gehe, die Welt zu bewahren, gefangen in Bequemlichkeit. Und überhaupt: Was für ein Herrscher über die Welt sei der Mensch, der sein eigenes Königreich zerstöre? Mit Fürbitten wurde daran appelliert, den Menschen die Augen für die Schönheit der Schöpfung zu öffnen und ihnen Kraft dafür zu geben, sich der Zerstörung der Lebensgrundlagen entgegenzustellen.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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