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Balingen Vorfreude – und Überlegungsbedarf

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Küsschen links, Küsschen rechts: Nicole Hoffmeister-Kraut nimmt nach der für sie erfolgreichen Landtagswahl die Glückwünsche entgegen. Nun wird die Abgeordnete des Wahlkreises Balingen Wirtschaftsministerin in Baden-Württemberg. Foto: Maier

Von Steffen Maier

Sie ist die Überraschungspersonalie in der neuen baden-württembergischen Landesregierung: Nicole Hoffmeister-Kraut wird Wirtschaftsministerin. Sie wolle die Aufgabe "voller Engagement" angehen, sagte sie am Dienstag unserer Zeitung. Unklar ist noch, ob sie ihre Mandate im Balinger Gemeinderat und im Kreistag weiter ausüben wird.

Balingen. Nach der Vorstellung der neuen Minister am Dienstagmittag ist Nicole Hoffmeister-Kraut erst einmal schwer zu erreichen. Direkt im Anschluss an die Präsentation des neuen baden-württembergischen Kabinetts beginnt die Fraktionssitzung der CDU. Erst am Abend kommt die 43-Jährige nach einem ereignisreichen Tag nach Balingen zurück. In Stuttgart wird sie künftig, das ist absehbar, stark eingespannt sein.

Sie freue sich auf die neue Aufgabe als Ministerin, sagt Hoffmeister-Kraut unserer Zeitung, insbesondere freue sie sich über das Vertrauen der CDU, ihr diese wichtige Position zu übergeben. Sie sei überzeugt, aufgrund ihrer persönlichen, wirtschaftlichen und politischen Erfahrungen und Kompetenzen das Amt zum Wohl des Landes ausüben zu können. Sie wolle sich als Ansprechpartnerin der Wirtschaft stark einbringen und das Profil des nun wieder eigenständigen Ministeriums sowie das Wirtschaftsprofil der CDU deutlich schärfen.

Die Frage, ob sie das Amt als Ministerin übernehmen wolle, sei in den vergangenen Tagen aktuell geworden, sagt Nicole Hoffmeister-Kraut. Nach reiflicher Überlegung und Gesprächen mit ihrem Mann Thomas Hoffmeister, den drei Töchtern und dem weiteren Familienkreis habe sie zugesagt – so eine "tolle Herausforderung und Chance" lasse man sich schließlich nicht entgehen.

Weiterer Überlegungsbedarf besteht: Nicole Hoffmeister-Kraut will nun klären, ob sie ihre Mandate als Stadträtin in Balingen und Kreisrätin für den Zollernalbkreis weiterhin ausüben kann. Dass sie diese Aufgaben ungern abgeben würde, das ist ihr anzuhören – womöglich, eher schon wahrscheinlich aber ist das umfangreiche und zeitlich anspruchsvolle Ministeramt nur schwer mit den lokalpolitischen Mandaten zu vereinbaren. Als einfache Landtagsabgeordnete hätte sie als Stadt- und Kreisrätin sicher weitergemacht, dafür sei bereits alles organisiert gewesen, sagt Hoffmeister-Kraut. Nun, da sie Ministerin werde, müsse sie sich das noch einmal durch den Kopf gehen lassen.

Klar sei, so Nicole Hoffmeister-Kraut, dass sie im Gemeinderat und im Kreistag nur dann weitermache, wenn sie überzeugt sei, es "gut" machen zu können. Falls sie die Mandate abgibt, stehen die Nachrücker schon fest: In den Balinger Gemeinderat würde Manfred Seeger folgen, in den Kreistag der Balinger Bernhard Rewes.

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