Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Balingen Vodafone plant Glasfaser-Kabel für Gewerbegebiet

Von
Zahlreiche Unternehmen sind im Balinger Gewerbegebiet Gehrn ansässig. Dort will Vodafone nun schnelle Glasfaserverbindungen bereitstellen. Foto: Maier

Balingen - Vodafone will den Standort Balingen fit machen für das Gigabit-Zeitalter. Dafür plant der Düsseldorfer Konzern eine wichtige Infrastrukturmaßnahme – den Ausbau eines Glasfasernetzes im Gewerbegebiet Gehrn.

Insgesamt sollen 83 Unternehmen von einem Glasfaseranschluss profitieren und mit bis zu einem Gigabit pro Sekunde an das Internet angeschlossen werden, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Solche Hochleistungs-Anschlüsse seien notwendig für Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Sicherung der Arbeitsplätze. Denn in den kommenden fünf Jahren werden sich laut Vodafone die im Festnetz transportierten Datenmengen versiebenfachen. DSL reiche dafür nicht mehr aus.

30 Prozent müssen Glasfaser wählen

Vodafone will den Unternehmen im Gewerbegebiet Gehrn verschiedene Anschlüsse anbieten, je nach Bedarf mit Bandbreiten zwischen 500 Megabit oder einem Gigabit pro Sekunde. Damit der mehrere Millionen Euro teure Ausbau wirtschaftlich vertretbar sei, müssten mindestens 30 Prozent der erreichbaren Unternehmen einen solchen Glasfaser-Anschluss wählen. Die Vorvermarktung beginne ab sofort. Vodafone informiere vor Ort alle beteiligten Unternehmen. Bei einer ausreichend großen Nachfrage soll der Ausbau des Glasfasernetzes schon in diesem Jahr beginnen.

In Balingen sind nach Darstellung von Vodafone viele Unternehmen noch über DSL-Anschlüsse mit dem Internet verbunden. Je nach Auslastung kämen beim Kunden nur wenige hundert Kilobit pro Sekunde an. Langsame Internetanschlüsse seien für Unternehmen aber ein echter Wettbewerbsnachteil. Und den Bau eines eigenen Glasfaseranschlusses konnten sich in der Vergangenheit nur Großkonzerne leisten. "Mit Glasfaser steigt der Mittelstand vom Trabi in den Porsche. Auf der Datenautobahn fahren die lokal ansässigen Unternehmen so für lange Zeit auf der Überholspur. Denn Glasfaser-Leitungen sind eine zukunftssichere Investition. Auch in Balingen könnten Mittelständler zukünftig davon profitieren", sagt Nils Reif, Bereichsleiter Vertrieb Glasfaser bei Vodafone Deutschland.

Bandbreite muss nicht geteilt werden

Bei dem geplanten Glasfaser-Ausbau setzt Vodafone auf das so genannte "Fiber to the Building" (FTTB). Mit FTTB wird jedes Gebäude mit einer Glasfaserleitung an die Verteilerstationen angeschlossen. Der Vorteil: Mit einem eigenen Glasfaseranschluss müsse die Bandbreite nicht mit anderen Unternehmen geteilt werden, so dass dem Kunden immer die volle Leistung zur Verfügung stehe. Zudem böten Glasfaseranschlüsse gegenüber herkömmlichen Kupferleitungen eine höhere Ausfallsicherheit, da sie weniger störanfällig seien. Ein weiterer Vorteil sei die Zukunftssicherheit der Technologie, da bei Bedarf die Übertragung auf mehrere Gigabit pro Sekunde erhöht werden könne. Für die zunehmende Digitalisierung seien Unternehmen damit bestens gerüstet, so Vodafone.

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.