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Balingen Viel Kritik am Rufbus-Zollernalb

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Rufen kann man ihn – aber ob er kommt, weiß man nicht: Nachdem es einige Beschwerden zu einem Subunternehmer gegeben hat, finden beim Verkehrsverbund naldo verstärkt Qualitätskontrollen statt. Foto: Ungureanu

Zollernalbkreis - Die Einführung eines Schüler- und Azubi-Abos durch den Verkehrsverbund naldo hat der Kreistag begrüßt. Kritik gab es hingegen an dem Rufbus, der nicht immer kommt, wenn man ihn ruft.

Mit dem "Abo 25" sollen hauptsächlich Berufsschüler und Auszubildende bis zum 25. Lebensjahr im naldo-Gebiet kostengünstig fahren können – inklusive Freifahrt im August. Laut naldo-Geschäftsführer Dieter Pfeffer kostet die Monatskarte, die ab dem neuen Schuljahr eingeführt werden soll, 55,30 Euro – und ist damit günstiger als die Schüler-Monatskarte, die derzeit für 60,30 Euro zu haben ist. Mehr noch: Schüler, Studenten, Auszubildende, FSJ-ler und Bufdis, die nur innerhalb einer Wabe fahren, zahlen nur den Stadttarif von 40,50 Euro im Monat.

Anteilsmäßig sind für die Finanzierung 75 000 Euro im Kreishaushalt vorgesehen. Die Einführung der neuen Tickets, die als Jahres-Abo angeboten werden, würde nicht zuletzt auch zu einer Entbürokratisierung in den Schulsekretariaten führen.

Daneben soll allerdings auch das bisherige Listenferfahren weitergeführt werden, das es möglich macht, Fahrkarten in einzelnen Monaten zurückzugeben.

Als "Schritt in die richtige Richtung" begrüßte der CDU-Fraktionsvorsitzende Lambert Maute das neue Angebot. Der Kreistag stimmte der Einführung des neuen Angebots einstimmig zu.

CDU-Kreisrat Heinrich Götz, seines Zeichens Bürgermeister der Stadt Haigerloch, nahm die Gelegenheit wahr, das Rufbus-System zu kritisieren: Aus eigener Erfahrung berichtete er, dass sein Sohn aus Weildorf nach Balingen ins Kino habe fahren wollen. Den Bus habe man zwar gerufen, aber gekommen sei er nicht – weder für die Hinfahrt, noch für die Rückfahrt. In beide Richtungen habe er an jenem Tag mit dem eigenen Auto Taxi spielen müssen. Und das sei wohl kein Einzelfall gewesen.

"Der Landkreis nimmt für das Rufbus-System viel Geld in die Hand, und dann klappt es nicht. Das ist widersinnig", sagte Götz.

Dieter Pfeffer erklärte, dass es kein Unternehmen des naldo-Verbunds gewesen sei, sondern ein Subunternehmer. Nachdem es Beschwerden gegeben habe, habe dieser seine Mitarbeiter geschult: "Er hat nachgelegt, und wir werden unsere Qualitätskontrollen intensivieren."

Ein Unternehmer reagiere bekanntlich nur dann, wenn es um Geld gehe, sagte CDU-Kreisrat Manfred Bopp: "Wenn es Beschwerden gibt, gehört da etwas gekürzt."

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