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Balingen Unendliche Geschichte bald zu Ende?

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Wann wird die frühere Schuhfabrik Maja in Engstlatt zu einem Wohnkomplex umgewandelt?Foto: Frey Foto: Schwarzwälder Bote

Es ist eine unendliche Geschichte: Das ehemalige E.G.O.-Firmengelände in Engstlatt soll bereits seit nunmehr sechs Jahren in einen Wohnkomplex umgewandelt werden. Nun hat es zum dritten Mal einen neuen Eigentümer – wie geht es jetzt weiter?

Balingen-Engstlatt. "Wir hoffen wirklich, dass bald etwas passiert. Viele Leute rufen an und fragen nach verfügbarem Wohnraum", sagt der Engstlatter Ortsvorsteher Klaus Jetter. Die ganze Sache ziehe sich nun schon zu lange hin. Viele sprechen ihn darauf an, dass sie kein Haus bauen, sondern eine Wohnung kaufen wollen. "Außerdem sieht das Gebäude ziemlich heruntergekommen aus. Wenn es erneuert werden würde, wäre das für Engstlatter Stadtbild auch sehr schön", merkt Jetter an.

Angefangen hat es damit, dass Carmen und Nick Trewin 2014 das ehemalige E.G.O-Firmengelände zu einem Wohnquartier umwandeln wollten. Lange Zeit passierte nichts – ein genauer Bebauungsplan fehlte offenbar. Zwischenzeitlich stand auch die Möglichkeit im Raum, dass die Stadt das Gelände kaufen könnte. Dazu kam es aber nicht. Stattdessen wurde das Gelände von der Tübinger Firma Baumann Immobilien übernommen, die Trewins Pläne in die Tat umsetzen wollte. Nachdem der Engstlatter Ortschaftsrat im Februar vergangenen Jahres grünes Licht für das Vorhaben gegeben hatte, ging lange nichts und dann kam Corona – das Projekt lag wieder auf Eis.

Nach Informationen des Ortsvorstehers soll das Nutzungskonzept weitestgehend identisch geblieben sein

Nun gibt es abermals einen neuen Besitzer. Das Immobilienunternehmen aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis möchte noch nicht namentlich genannt werden. Es betreut zahlreiche Neubauvorhaben in den Nachbarschaftskreisen. Erfahrung für ein solches Projekt müsste also ausreichend vorhanden sein. Nach Jetters Informationen soll das Nutzungskonzept mit dem von Baumann Immobilien weitestgehend identisch sein. Details wie beispielsweise der Bewässerungsplan würden noch fehlen.

Laut Angaben des Balinger Bauamts kommt der Bebauungsplan voraussichtlich im September/Oktober zur Billigung in den Gemeinderat. An der Zielsetzung habe sich seit der Vorstellung im Ortschaftsrat Engstlatt im vergangenen Jahr nichts geändert. Demnach sollen in das bestehende Fabrikgebäude "circa 38" Wohnungen eingebaut werden. Auf der Freifläche sind "zusätzliche Einfamilienhäuser, beziehungsweise auch Doppel- oder Reihenhäuser" vorgesehen. Außerdem sei eine private Erschließungsstraße von der Meisterstraße aus geplant.

Wird denn genug Wohnraum in Engstlatt verfügbar sein, wenn das Projekt erfolgreich umsetzt wird? "Ich hoffe, dass es die nächsten paar Jahre abdecken wird", sagt Ortsvorsteher Jetter: "Nach Fertigstellung der Baumaßnahme wären vermutlich erstmal andere Stadtteile mit ihren Bauvorhaben dran."

So hoffen die Engstlatter, dass das Wohnbauprojekt bald zu einem Ende kommt und die Baumaßnahmen in Angriff genommen werden können. In dem Stadtteil wartet man seit nunmehr sechs Jahren darauf – und der Bedarf nach neuem Wohnraum ist hoch .

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