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Balingen Ultras und Markt - passt das zusammen?

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Bevölkern in der Regionalliga bald Gästefans die Balinger Innenstadt? Foto: sb-Archiv

Balingen - Die TSG Balingen ist als Oberliga-Meister in die Regionalliga Südwest aufgestiegen (wir berichteten). Mit dem Aufstieg in die vierthöchste Spielklasse in Deutschland kommen künftig auch namhafte Gegner wie die beiden ehemaligen Bundesligisten 1. FC Saarbrücken und der SV Waldhof Mannheim nach Balingen. Mannschaften, die viel Tradition besitzen und auch von zahlreichen Fans in die Eyachstadt begleitet werden. Diese werden sich dann bestimmt auch in die Innenstadt verirren. Ohne Frage, sicherlich ein seltenes Bild für viele Balinger, wenn plötzlich Fußballfans (Ultras) das "Time Out" oder den Marktplatz befüllen.

Was den Fußballfreund vielleicht freut, ist für den samstäglichen Marktbesucher (sofern das Spiel samstags ist) dann Neuland - doch was sagt eigentlich die Stadtverwaltung zu dem Thema? Dort geht man offen damit um. Auf Nachfrage von schwarzwaelder-bote.de war zu erfahren, dass die Stadtverwaltung von Veränderungen des normalen Tagesablaufes ausgehe, insbesondere bei Fußballspielen mit einer hohen Anzahl an Zuschauern. Hinzu komme ein größeres Verkehrsaufkommen, in der Stadt und rund um die Bizerba-Arena.

Erhöhte Polizeipräsenz gegen problematische Gästefans

Doch was passiert, wenn es laut wird oder gar randaliert wird? "Liegen hinsichtlich problematischer Gästefans im Vorfeld Erkenntnisse vor, wird dies von der Polizei in ihrem Einsatzkonzept entsprechend berücksichtigt", so Michael Weitzl vom Amt für öffentliche Ordnung. Und dann könne es sein, dass vermehrt Polizisten in der Innenstadt und das Ordnungsamt ihre Präsenz zeigen werden.

Das Thema bewegt, so viel ist klar. In der Stadt wird über den sportlichen Aufstieg, aber auch offen über die Gästefans der größeren Klubs gesprochen. In jüngster Zeit natürlich wieder vermehrt, da die Mannheimer Ultras im zweiten Relegationsspiel für einen Spielabbruch sorgten. Anfragen von besorgten Bürgern seien bisher aber keine bei der Stadt eingegangen.

Bis überhaupt aber ein Spiel angepfiffen werden kann, muss in der Bizerba-Arena noch einiges getan werden. Momentan sei die Verwaltung mit Hochdruck dabei, die Durchführung der notwendigen Maßnahmen in der Bizerba Arena vorzubereiten, so Weitzl. Zunächst müsse aber die Beschlussfassung des Gemeinderates in der Sitzung am 5. Juni abgewartet werden. Erst dann können Verträge mit Baufirmen geschlossen werden und die Arbeiten beginnen.

Kreuzeiche in Reutlingen als Zweitspielstätte angemeldet

Auch auf den Worst-Case ist man bei der Stadt, die Eigentümer des Stadions ist, vorbereitet: Wenn die Arena nicht rechtzeitig auf Vordermann gebracht ist, muss die TSG ins Reutlinger Stadion ausweichen. Die Kreuzeiche ist als Zweitspielstätte angemeldet und könne nach vorheriger Vereinbarung auch entsprechend genutzt werden.

Und auch sonst sind Verwaltung und die TSG im regen Austausch. Insbesondere bezüglich der durch den Verband vorgegebenen Auflagen für das Stadion habe man regelmäßigen Kontakt. Es bleibt also spannend.

Ihre Redaktion vor Ort Balingen

Steffen Maier

Fax: 07433 901829

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