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Balingen "Technisches Wunderwerk" in ganzer Pracht

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Am vierten Advent 1977 wurde die Orgel der Petruskirche in Dürrwangen im neu gestalteten Chorraum eingeweiht. Dieses Jubiläum wurde am Sonntag gebührend gefeiert.

Balingen-Dürrwangen. Den Auftakt bildete ein Festgottesdienst, zelebriert von Pfarrerin Margarethe Goth und mitgestaltet vom Kirchenchor der Evangelischen Kirchengemeinde Dürrwangen-Stockenhausen, Mesnerin Karin Stubner und Lektorin Gerta Sulz.

Mit Organist und Chorleiter Gerhard Bitzer wurden "Herr wir warten, dass du kommst", "Lobe den Herren meine Seele" und "Ich will den Namen Gottes loben" intoniert, die Gemeinde sang bei "Tochter Zion" und "Großer Gott wir loben dich" mit.

Die ganze Bandbreite wird demonstriert

In ihrer Predigt ging Goth auf das Buch mit den sieben Siegeln ein. Im Anschluss demonstrierte Bitzer mit vier Werken die ganze Bandbreite der Orgel vor. In einer kindergerechten Orgelführung stellte er die Funktions- und Bauweise der Orgel näher vor und beantwortete Fragen. Die Besucher lernten den Unterschied zwischen Holz- und Metallpfeifen kennen, und die Kinder erfreuten sich an den Geräuschen eines Braunbären und Esels. Bitzer erklärte unter anderem, dass die optimale Temperatur für die Orgel 16 bis 17 Grad Celsius sei, die durch Wassereimer und feuchte Lappen in der Nähe erreicht werden könne.

Entwurf stammt von Gerhard Rehm

Nach dem Adventskaffee im Gemeindehaus stand am späten Nachmittag mit dem Chorkonzert der Vinzenz Kantorei Stuttgart unter der Leitung von Organist Peter Lauterbach noch einmal ein besonderer Höhepunkt an. Auf dem Programm standen Chor- und Orgelmusik mit Werken von Johann Sebastian Bach, Johannes Eccard, Georg Friedrich Händel, Andreas Hammerschmidt und Zoltan Kodaly. Bei den Adventsliedern sangen die Besucher mit.

Der Entwurf der Orgel-Disposition stammt vom ehemaligen Balinger Kirchenmusikdirektor Gerhard Rehm. Das Orgelgehäuse im Jugendstil fertigte die Firma Stehle aus Bittelbronn, das Holzgehäuse wurde von der Schreinerei Fritz Lucas angepasst. "Vor 40 Jahren wurde darüber nachgedacht, dass eine elektronische Orgel angeschafft wird, was Gott sei Dank aber verhindert wurde", hält Gerhard Bitzer, der ebenfalls vor 40 Jahren in der Kirchengemeinde als Organist begann. Da er schon zehn Jahre zuvor als Organist in Tailfingen tätig war, bekam er von der Pfarrerin Margarethe Goth eine Urkunde überreicht.

"Genauer gesagt bin ich schon 52 Jahre Organist, aber die ersten zwei Jahre vor meiner Volljährigkeit zählen nicht", verriet Bitzer. Für ihn ist die "kleine Dorfkirchenorgel" ein "technisches Wunderwerk" mit 1188 Pfeifen und 18 Registern. Sie komme ohne eingebaute Rhythmen, Zusatzklänge und Lautsprecherboxen aus. "Weil sie im Chorraum steht, ist die Dürrwanger Orgel ein sehr präzises, heikles Instrument mit einer direkten Traktur", findet Bitzer.

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