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Balingen Tanzcasino steht vor neuer Zukunft

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Was soll hier rein, wie weiter mit dem früheren Tanzcasino? Das will die Stadtverwaltung mit einer Konzeptvergabe klären. Foto: Maier

Balingen - Mit dem im nächsten Jahr anstehenden Umzug des Jugendhauses an die Eyach-Auen steht das Gebäudeensemble dort samt dem früheren Tanzcasino vor einer neuen Zukunft – nur: vor welcher? Was dort kommen soll, das will die Stadtverwaltung mit einer sogenannten Konzeptausschreibung klären.

Die Mitglieder des Technischen Ausschusses sowie des Gartenschauausschusses haben über das Thema bereits in der vergangenen Woche hinter verschlossenen Türen gesprochen. Bis April sollen wesentliche Eckpunkte geklärt sein, dann soll der Gemeinderat die Ausschreibung auf den Weg bringen, sagte Baudezernent Michael Wagner gegenüber unserer Zeitung.

Es stehe quasi fest, dass das Gebäude, in dem derzeit noch das Jugendhaus (früher Schwefelbad) untergebracht sei, abgerissen werden müsse, so Wagner. Untersuchungen hätten gezeigt, dass das Gebäude marode und wohl auch nicht sanierungsfähig sei. Das sei auch ein Grund dafür gewesen, das neue Jugendhaus in den Eyach-Auen zu bauen.

Ganz anders, so Wagner, sehe es mit dem früheren Tanzcasino und Kino an der Wilhelmstraße aus, das in den 1920er-Jahren im expressionistischen Stil erbaut wurde. Daran hängen die Herzen vieler Balinger, ein Abriss wäre im Gemeinderat wohl politisch nicht durchsetzbar. Das Gebäude steht zwar nicht unter Denkmalschutz, das Denkmalamt bewertet es allerdings als "stadtbildprägend", die Architektur sei von einiger Besonderheit.

Mit der nun anstehenden Ausschreibung soll das laut Wagner "beste Konzept" gefunden werden, mit dem dieses besondere Gebäude sowohl im Gartenschaujahr 2023 wie auch darüberhinaus wiederbelebt werden könne. Entsprechende Ideen sind bereits in der Diskussion, unter anderem hatte die Balinger Initiative Freiraum angeregt, in dem Gebäude ein Kreativzentrum einzurichten.

Teil des Gartenschauareals

Laut Wagner sollen nach der Ausschreibung die eingehenden Ideen bewertet werden. Voraussichtlich im Juli oder im September dieses Jahres soll dann der Gemeinderat entscheiden, was dort entsehen soll, sodass der zum Zuge kommende Investor bereits 2021 mit dem Umbau begonnen werden könnte – im nächsten Frühjahr steht bekanntlich auch der Umzug des Jugendhauses an die Eyach an.

Das Schwefelbad-Areal ist Bestandteil des Gartenschaugeländes, die Entwürfe aller Planungsbüros sahen den Erhalt des Tanzcasinos vor. So auch jener von Lohrer-Hochrein, der für diesen Bereich zum Sieger gekürt worden war. Die Münchener hatten zudem anstelle des Jugendhauses die sogenannten Wilhelmsgärten vorgesehen, eine attraktive Grünfläche an der Steinach.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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