Ermilio Verrengia (links) am Tisch zusammen mit Martin Böhme Foto: Stadt Balingen

Die Stadtverwaltung Balingen siedelt die Themenfelder Klimaschutz und Tourismus bei Stabsstellen an. Die Verantwortlichen erklären die Gründe für diesen Schritt.

Zum neuen Jahr kommt es bei der Stadtverwaltung zu organisatorischen Veränderungen. Die Themenfelder Klimaschutz und Tourismus werden laut Mitteilung zukünftig zentral bei Stabsstellen des Oberbürgermeisters beziehungsweise des Bürgermeisters angesiedelt sein.

 

Der städtische Klimaschutzmanager Martin Böhme, der bisher bei den Stadtwerken verortet war, wird zukünftig eine eigene Stabsstelle bei Bürgermeister Ermilio Verrengia bilden.

Böhme verbleibt in Dezernat 2

Verrengia macht die Gründe hierfür deutlich: „Die Energiewende ist ein Querschnittsthema und für die Zukunft unserer Stadt von enormer Bedeutung – mit der Etablierung der Stabsstelle wird dies auch in den Organisationsstrukturen der Verwaltung deutlich sichtbar.“

Der 34-jährige promovierte Naturwissenschaftler Böhme, der bisher zu den Stadtwerken zählte, verbleibt somit in Dezernat 2 von Bürgermeister Verrengia, zu dem auch der städtische Eigenbetrieb gehört. „Die Verbindung und der kurze Draht zu den Stadtwerken als zentralem Akteur der Energiewende vor Ort hat sich bewährt“, wird Böhme zitiert.

Dirk Abel (links) zusammen mit Niko Skarlatoudis Foto: Stadt Balingen

Das Thema Tourismus, das bisher in Balingen beim Amt für Öffentliche Ordnung und Bürgerservice lag, wird ab 1. Januar von Niko Skarlatoudis verantwortet. Die Stabsstelle des Oberbürgermeistes ist bisher schon für die Wirtschaftsförderung und das Stadtmarketing zuständig.

„Der Tourismus fügt sich gut in die anderen Aufgaben ein und schafft ein rundes Paket“, freut sich Skarlatoudis. „Die Synergieeffekte sind vielfältig, stellt der Tourismus doch genauso einen Wirtschaftsfaktor dar, wie er zugleich von einem erfolgreichen Stadtmarketing abhängig ist.“

Abel: machen wichtige Themen zur Chefsache

Die WissensWerkstatt Zollernalb hingegen wird zukünftig nicht mehr zu der Stabsstelle zählen, sondern gemeinsam mit anderen Bildungseinrichtungen, vor allem der Volkshochschule, unter dem Dach des Amts für Familie, Bildung und Vereine geführt.

Oberbürgermeister Dirk Abel macht deutlich: „Mit diesen organisatorischen Veränderungen reagieren wir auf veränderte Rahmenbedingungen und machen wichtige Themen zur Chefsache, um uns zukunftsorientiert aufzustellen.“