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Balingen Streichen soll nicht abgehängt werden

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Rüdiger Haasis sitzt vor dem Rathaus. Als neuer Streichener Ortsvorsteher wird er nun öfters darin anzutreffen sein. Foto: Hauser Foto: Schwarzwälder Bote

Evolution und keine Revolution – das hat sich Rüdiger Haasis auf die Fahnen geschrieben. Er ist der neue Ortsvorsteher in Streichen und will gemäß diesem Motto den kleinsten und höchstgelegenen Balinger Stadtteil weiter voranbringen.

Balingen-Streichen. Haasis sieht sich dabei in der Tradition von Alwin Luppold und Heinz Jenter, die vor ihm viele Jahre lang Ortsvorsteher waren. Wie sie will er die positive Entwicklung des Ortes im Blick haben, aber nicht einfach nur in deren Fußstapfen treten. "Ich habe eine eigene Persönlichkeit", hält er fest.

Der 46-Jährige ist in Streichen aufgewachsen. Für diesen Ortsteil hat er sich bewusst entschieden, als er mit seiner Frau einen Wohnsitz suchte. "Der Flecken hat mich immer interessiert", erklärt er. Und weil er nicht nur klagen und meckern, sondern sich einbringen wollte, hatte er sich vor zehn Jahren zu einem kommunalpolitischen Engagement entschlossen und für den Ortschaftsrat kandidiert: mit Erfolg.

"Ich will Verantwortung übernehmen"

In den vergangenen zwei Perioden war er zunächst zweiter, dann erster Stellvertreter des Ortsvorstehers. Bei der vergangenen Wahl holte er die meisten Stimmen und war sich bewusst, dass nach dem Rückzug Jenters bei der Suche nach einem Nachfolger alles auf ihn zulaufen könnte. Zumal auch die Ortschaftsratskollegen und viele Streichener ihn zu einer Kandidatur ermunterten. Auch an seiner Arbeitsstelle in Rosenfeld sowie in seiner Familie musste er keine große Überzeugungsarbeit leisten. "Es hat mich aber auch gereizt, die Verantwortung zu übernehmen", betont Haasis. Die Wahl im Ortschaftsrat fiel einstimmig aus.

Vorgänger sichert ihm seine Hilfe zu

"Für mich ist wichtig, dass der Ort nicht abgehängt wird", blickt er voraus. Das bedeutet für ihn, dass Steichen behalten soll, was es hat: die Nahversorgung, zusammen mit Zillhausen eine Schule und einen Kindergarten unter dem Motto "Kurze Beine, kurze Wege" sowie das Freibad. Darüber hinaus soll jungen Familien die Möglichkeit geboten werden, sich in Streichen anzusiedeln, um eine Überalterung der Einwohnerschaft zu verhindern. Das ist aber nicht so einfach, ist sich Haasis bewusst. Denn im Baugebiet "Hinterwiesen" gibt es nur noch zwei freie Plätze, und die Baulücken im Ort lassen sich nur schwer schließen. "Wir haben aber Bauerwartungsland im Auge", zeigt er eine Alternative auf.

Ein neues Feuerwehrfahrzeug, die Sanierung des Gerätehauses, die Formulierung der Haushaltswünsche: Das sind die nächsten Aufgaben, die anzugehen sind. Haasis ist zuversichtlich, dass sie auch bewältigt werden können, denn nicht nur Heinz Jenter hat ihm zugesichert, ihm mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Auch seine Ortsvorsteher-Kollegen haben Unterstützung zugesagt, sollte er Fragen haben.

Zudem setzt der neue Ortsvorsteher auf den Ortschaftsrat, "der in den vergangenen Jahren zielgerichtet gearbeitet hat", auf die Dorfgemeinschaft, für die Streichen bekannt ist, und auf den Schulterschluss mit anderen Ortsteilen, "um das Beste für Streichen zu erreichen".

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