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Balingen Startschuss im Roßnägele

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Foto: Maier Foto: Schwarzwälder Bote

Und los geht’s: Im Roßnägele neben dem Strasserareal in Balingen haben jetzt die Arbeiten für den Bau von vier Mehrfamilienhäusern begonnen. Bis zur Gartenschau 2023 soll der Komplex, den die Balinger Wohnbau realisiert, fertig sein.

Balingen. Das Vorhaben steht in engem Zusammenhang mit der Gartenschau – das Baugelände in der Straße Im Roßnägele grenzt direkt an das städtebauliche Großprojekt an. Auf dem Strasser-Areal werden im Jahr 2023 Bühnen aufgebaut und Veranstaltungen stattfinden. Zur Eyach hin werden auf der gegenüberliegenden Seite von Klein-Venedig Terrassen angelegt, über die die Balinger – wie die künftigen Bewohner der Wohnbaugebäude – künftig problemlos ans Waser gelangen können. Und entlang des Strasser-Areals und damit an den Neubauten vorbei entsteht von der Stingstraße bis zum Freibadparkplatz der neue Uferweg.

Ein Entwicklungsschub

Das Roßnägele-Projekt der Wohnbau ist damit also eines jener sogenannten Randprojekte, die zwar streng genommen nicht zur Gartenschau gehören, ohne diese jedoch nur schwer denkbar sind. Am Beispiel Roßnägele wird deutlich, welchen Entwicklungsschub die Gartenschau für Balingen bringt.

Errichten wird die Wohnbau an der Eyach vier Gebäude mit insgesamt 34 Wohneinheiten verschiedener Größen. Unter den Häusern entsteht eine gemeinsame Tiefgarage mit 57 Stellplätzen. Alle Wohnungen sind nach Angaben der Wohnbau barrierearm und können von der Tiefgarage bis in jedes Stockwerk mit dem Aufzug erreicht werden.

Die Gebäude erhalten zudem begrünte Dächer und werden im KfW-55-Standard gebaut. Dies bedeute, so die Wohnbau, neben einem hohen Dämmstandard eine geringe Umweltbelastung durch geringen Primärenergieverbrauch beim Beheizen der Wohnungen.

Durch den Anschluss an das Nahwärmenetz der Stadtwerke Balingen verspreche man sich außerdem ein effizientes und nachhaltiges Heizen. Insgesamt investiert die Wohnbau rund 14 Millionen Euro – die Aufträge werden überwiegend an lokale und regionale Ingenieurbüros, Handwerksfirmen und Dienstleiter vergeben.

14-Millionen-Vorhaben

Gebaut wird nach den Plänen des Albstädter Büros Reichert, das 2019 als Sieger aus dem Ideenwettbewerb hervorgegangen war. Für die Außenanlagen ist das Büro Lohrer.Hochrein Landschafts-architekten und Stadtplaner zuständig – auch dadurch zeigt sich die enge Verzahnung mit der Gartenschau: Die Münchener sind für den südlichen Teil des Gartenschaugebiets zuständig, das sich von der Bizerba über den Freibadparkplatz und das Strasser-Areal an der Eyach entlang bis zur Schellenbergbrücke sowie vom "Wasserfall" an der Steinach bis zu deren Mündung in die Eyach am Zollernschloss erstreckt. Durch die Beauftragung von Lohrer.Hochrein sei gewährleistet, dass sich die Außenanlage nahtlos in das Gartenschaugelände entlang der Eyach einfügen und die zukünftigen Bewohner der vier Gebäude sich auf ein "Wohnen im Grünen" freuen könnten, so die Wohnbau.

Derweil ist das Wohnbau-Vorhaben für das Areal Roßnägele nur der erste Schritt im Roßnägele: Das Areal, für das der Gemeinderat im Dezember 2019 den Bebauungsplan bschlossen hatte, erstreckt sich bis zur Heinzlenstraße. Und so wie die Gartenschau der Entwicklungsmotor für dieses Gebiet ist, so könnte das Wohnbau-Vorhaben Anstoß geben für weitere Neubauten.

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