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Balingen Spuren lesen und Fälle lösen wie Profis

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Alexander Schrumpf zeigt den Kindern, wie man mit einem magnetischen Pinsel umgeht. Fotos: Plocher Foto: Schwarzwälder Bote

Knifflige Rätsel und spannende Fälle warteten auf die insgesamt 18 Kinder, die am Detektiv-Workshop in der Mediothek in Balingen teilgenommen haben. Der gelernte und mittlerweile selbstständige Detektiv Alexander Schrumpf zeigte den Kleinen die Arbeitsweisen eines privaten Ermittlers, ganz wie die Profis.

Balingen. Im ersten Teil des Kurses werden Tatortspuren gesichert, die Schrumpf zuvor hergerichtet hat. "Spurenverwischen ist verboten!", mahnt der Detektiv.

Um keine Beweise zu zerstören, demonstriert er, wie man die Tatort-Schutzanzüge anlegt. Alles hat seine Ordnung: die Tatgegenstände werden in sogenannte Asservaten-Tüten gepackt, Fingerabdrücke mit speziellen Pinseln und Rußpulver sichtbar gemacht und Fußabdrücke mit Haarspray und Zahnbürste gesichert.

Dabei zeigt er nur Arbeitsweisen, die von echten Detektiven auch genutzt werden. Aber bei all den interessanten "Gadgets" wie Schwarzes Pulver, das nicht mehr abwaschbar ist oder Handschellen für die Daumen dürfe man das Wichtigste nicht vergessen: Stift und Block. "Wer schreibt, der bleibt", so lautet das Motto von Schrumpf.

Er untermalt die Erläuterungen mit Beispielen, etwa einem Dieb im Krankenhaus, der seine Arbeitskollegen bestiehlt. Die Kinder überlegen sich Methoden, um den Kriminellen zu fassen.

Im zweiten Abschnitt überprüft er spielerisch das erworbene Wissen der Kinder, die dafür in drei Gruppen aufgeteilt wurden. Sie müssen in kurzer Zeit so viele Detektivgegenstände wie möglich aufzählen. Die Junior-Ermittler machen begeistert mit und schreiben fleißig Begriffe auf.

Schließlich gibt es noch eine kurze Exkursion in Sachen Geheimschriften. Die Kinder bekommen einen Code-Schlüssel, mit dem sie Wörter und Sätze entziffern müssen. Dabei ist auch Zusammenarbeit gefragt, denn jede Gruppe hat nur einen Teil des Satzes.

Schlussendlich erhalten die Kinder als offizielle Bestätigung, dass die kleinen Sherlocks erfolgreich am Workshop teilgenommen haben, einen Detektivausweis.

Schon seit 20 Jahren reist Schrumpf durch Deutschland und bietet Kurse für Jung und Alt an. Auch unterrichtet er an der "Zentralstelle zur Ausbildung im Detektivgewerbe", kurz ZAK, angehende professionelle Kriminalisten.

Mit Witz und Charme gibt er sein Wissen weiter und scheut sich nicht davor in verschiedene Rollen zu schlüpfen, wie die einer alten Dame mit Rollator, die aus Wut den großen Wagen ihres reichen Nachbarn zerkratzt.

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