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Balingen Sportler trotzen der Zwangspause kreativ

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Der Leichtathlet Jakob Pichler beim Standhochsprung. Foto: Haug

Balingen-Ostdorf - "Seit der Zwangspause im Wettkampfsport durch die Corona-Krise ist die Trainings-Motivation unserer Sportler sehr zurückgegangen", sagt Harald Schuler, Vorsitzender des VfL Ostdorf und Trainer der Leichtathleten. Darum habe sich der VfL einen Teamwettkampf innerhalb der Startgemeinschaft-Zollernalb-Panthers ausgedacht.

Seit Samstag treten Teams des VfL Ostdorf, des TSV Geislingen und des TV Weilstetten mit jeweils 15 bis 17 Teilnehmern eine Woche lang gegeneinander an. "Es sind aber keine klassischen Wettkampfdisziplinen", erklärt Schuler: Die Sportler könnten die Übungen alleine oder zu zweit durchführen, egal wo sie sich gerade befänden, ob zu Hause, bei der Arbeit oder in freier Natur.

Die Wettkämpfe seien in fünf Blöcke unterteilt: Ausdauer, Schnelligkeit, Sprung, Kraft und Beweglichkeit/Koordination. In jedem Block gebe es verschiedene Aufgaben, die die Sportler erfüllen müssten. "Alleine dieser Tage haben 15 Ostdorfer Leichtathleten insgesamt 3131 Liegestützen gemacht", sagt Schuler stolz. Die absolvierte Anzahl würde über die ganze Woche zusammengezählt, und welcher Verein am Ende der Woche am meisten geschafft habe, gewinne dann diese Sparte.

Ergebnisse werden gemeldet – bisweilen mit Videobeweis

In anderen Disziplinen trete man immer wieder gegen sich selbst an, beispielsweise beim 200-Meter-Lauf würde am Ende die Bestzeit aller Versuche in die Wertung genommen. Die Ergebnisse würden von den Sportlern täglich an den jeweiligen Trainer gemeldet. Manchmal werde auch ein Videobeweis mitgeschickt.

Alle Resultate werden von den Trainern ausgewertet, die Teilnehmer erhalten alle zwei Tage einen Zwischenstand. "Damit wird die Motivation der einzelnen Sportler und der Gemeinschaftssinn gesteigert", ist sich Harald Schuler sicher und meint weiter: "Es ist herausragend, welche Ergebnisse schon in den ersten Tagen zusammen gekommen sind."

In vier Tagen seien so von den 50 Teilnehmern 12 842 Liegestütze gemacht worden, alleine Dominik Wochner habe davon 2045 absolviert. Bei den Ausfallschritten liege derzeit der Geislinger Daniel Alber mit 600 Stück in Führung – das besondere daran: Alber wohne und trainiere in Mexiko.

Mit dem Sprungseil habe Joshua Kommer 133 Durchschläge in 40 Sekunden geschafft. Beim Hochsprung aus dem Stand führe derzeit Tobias Schreijäg, der auf eine reine Sprunghöhe auf 68 Zentimeter gekommen sei. Da die Übungen mehrfach gemacht werden könnten, könne es zu weiteren Bestleistungen kommen.

An diesem Sonntag endet der Wettkampf. In die Gesamtwertung jeder Disziplin kommen nur die besten sechs Athleten, davon mindestens zwei Frauen. Es gehe aber nicht darum, wer den ersten, zweiten oder dritten Platz belege, sondern darum, den Athleten einen Ansporn zu geben und ihnen ein abwechslungsreiches und vielseitiges Training zu bieten, so Schuler: "Ab nächster Woche dürfen wir wieder in kleineren Gruppen auf dem Sportplatz trainieren, dafür ist dieser Teamwettkampf ein super Einstieg."

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