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Balingen "Spitzenklänge" fördern Nachwuchs-Mozarts

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Die Anschubfinanzierung ist gesichert: Günther Domian (von links), Renate Musat, Claus Kimmerle, Wolfgang Ehni und Siegfried Braun. Foto: Ungureanu Foto: Schwarzwälder-Bote

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Ein hochbegabter Jungmusiker, dessen Eltern sich keinen zusätzlichen Musikunterricht leisten können? So was soll es im Zollernalbkreis künftig nicht mehr geben. Die "Begabten-Musikförderung Zol­lernalb" hilft.

Zollernalbkreis. Der Markenname "Spitzenklänge" ist bereits gefunden, die Flyer und Anmeldekarten sind gedruckt, der Förderverein soll in den nächsten Wochen gegründet werden. Dem steht nichts im Weg: Die Voraussetzungen sind erarbeitet. Die Anschubfinanzierung von Seiten der Sparkasse steht für die kommenden drei Jahre, genügend Gründungsmitglieder sind gefunden, und die Vereinssatzung ist formuliert.

"Ab Mitte Oktober werden wir tätig", versichert Siegfried Braun. Er ist Vorsitzender der Orchesterfreunde Albstadt und Mitglied der Arbeitsgruppe "Spitzenklänge", verweist darauf, dass sich bei vielen Wettbewerben, Workshops und Meisterkursen der Erfolg einer solchen Musikförderung "auf höchstem Niveau" zeige. In den Ballungszentren und an den Hochschulstandorten sei sie längst gang und gäbe.

"Wir möchten eine solche Förderung auch im Zollernalbkreis möglich machen", sagt er. "Und zwar ergänzend und begleitend zum Unterricht an Musikschulen, in Musikvereinen und bei freischaffenden Musiklehrern."

Wie das zusätzliche Bildungsangebot aussehen soll? Zusätzlich zur Unterrichtseinheit an der Musikschule oder im Verein finanziert der Förderverein eine zweite Unterrichtseinheit. Zudem erfolgt Zusatzunterricht in Musiktheorie und Gehörbildung. Ergänzend werden Workshops und Meisterkurse organisiert, und es werden Auftrittsmöglichkeiten geschaffen. "Konzerte in kleinem Umfang", wie Braun sagt, "Wohnzimmer- und Firmenkonzerte, aber auch Auftritte in großen Hallen."

Und wie kommt man an die Fördermittel? Sie seien ausschließlich für Kinder und Jugendliche bestimmt, die gewisse Kriterien erfüllen, erklärt Renate Musat, die "Mutter der Idee". Seit mehr als 20 Jahren betreut sie den Wettbewerb "Jugend musiziert", und ihre Schüler haben in dieser Zeit schon mehr als 160 Preise bekommen – darunter auch viele Erste.

Auswahlkriterien seien wichtig, sagt sie. So müssten Bewerber zunächst innerhalb einer Prüfung vorspielen oder vorsingen, und der Musikausschuss aus Vertretern der Musikschulen und Musikvereine entscheide, wer Fördermittel bekomme: "Die Besten werden ausgewählt."

Vorerst sollen es nicht mehr als 25 sein. Gefördert werden Kinder und Jugendliche von der Grundschule bis zum Abitur, wobei es ein jährliches Vorspiel geben soll, "um zu sehen, ob das Niveau gehalten wird und weiterhin Interesse besteht". Gleichzeitig solle der Verein auch eine Beratungsstelle für Eltern sein.

Claus Kimmerle, Vorstandsmitglied der Sparkasse Zol­lernalb, überreichte einen überdimensionalen Scheck über 15 000 Euro und sprach von einer "wunderbaren Ergänzung zu Jugend musiziert".

Das Kriterium "wer hat, dem wird gegeben" dürfe in Zukunft nicht mehr gelten: "Kultur darf kein Luxusgut sein", sagt er. Allein das Talent und der Leistungswille dürften zählen. Zwar könne man aus der Region heraus nicht die Welt verändern, "aber wir tragen einen kleinen Baustein dazu bei".

 Ansprechpartnerin ist Renate Musat, Telefon 07432/ 1 52 68, E-Mail renatemusat 2002@yahoo.de.

 
 

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