Die Möbel müssen gestapelt werden. Das Zwischenlager ist voll. Foto: Privat Foto: Schwarzwälder-Bote

Soziales: Helfer waren im Kreis mehr als 1500 Kilometer unterwegs / Zwischenlager restlos gefüllt

Balingen. Seit der offiziellen Vereinsgründung am 25. Oktober hat sich beim Sozialkaufhaus Zollernalb viel getan, wie Nathalie Hahn sagt: "Die Mitgliederzahl ist auf 27 angestiegen, die Telefon- und Mail-Anfragen von Spendern sind überwältigend." Kreisweit werden angebotene Möbel und Gebrauchsgegenstände gesichtet und abgeholt.

"Weit mehr als 1500 Kilometer waren unsere Helfer jetzt schon im Kreis unterwegs, und viele gute Waren konnten eingelagert werden", sagt Nathalie Hahn. "Da wir unsere Verkaufsräume in Frommern aber erst im Januar übernehmen können, ist unser Zwischenlager mittlerweile voll."

Für den Dezember stehen jetzt dringende Um- und Ausbauarbeiten der Verkaufsfläche an oberster Stelle. Möbelabholungen seien im Dezember nicht mehr möglich. Geplant sei, mit dem Verkauf nach der Eröffnung am 19. Januar zu beginnen. Erster Verkaufstag soll am Dienstag, 23. Januar, von 10 bis 12 Uhr sein. Danach soll das Kaufhaus jeden Dienstag von 10 bis 12 Uhr, donnerstags von 14 bis 17 Uhr und jeden ersten Samstag im Monat von 10 bis 13 Uhr offen sein. Damit der Kontakt zu den Warenspendern nicht abbricht, können diese ihr Angebot per Mail – wenn möglich mit einem Bild – an info@skh-zollernalb.de schicken. Das Sozialkaufhaus nimmt Kontakt auf.

Peter Blechmann und Nathalie Hahn betonen: "Wir können nur Möbel und Hausratsspenden weitergeben, die auch wir noch weiter verwenden würden." Angebote wie "gut erhalten, funktionell aber nicht mehr ansehnlich", "noch gut, nur fehlen die passenden Schrauben" oder "noch gut, nur die Stuhlbeine wackeln" müssten abgelehnt werden. Denn die Möbel und Haushaltswaren würden für wenig Geld an bedürftige Personen aus dem Zollernalbkreis weitergegeben – und das gehe nur mit gut erhaltener Ware.

Für telefonische Nachrichten, auch WhatsApp, wurde die Mobil-Nummer eingerichtet: 0162/6 92 48 60. Spender und Kunden werden nun noch um etwas Geduld gebeten – bis zur Eröffnung des "Domiziel". "Einkaufsberechtigt sind bei uns alle Menschen, die ihre Bedürftigkeit nachweisen, analog zu den Tafelläden im Zollernalbkreis. Der Tafelladen-Ausweis legitimiert auch zum Einkauf in unserem Sozialkaufhaus", erklären Peter Blechmann und Nathalie Hahn.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: