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Balingen Seerosengarten meldet sich nach Corona-Pause zurück

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Die Besucher lieben die Idylle im Seerosengarten in Engstlatt. Der hat wieder offen. Foto: Reich

Balingen-Engstlatt - Seit Pfingsten hat auch der Seerosengarten in Engstlatt wieder geöffnet – wenn auch unter bestimmten Vorschriften. Das Betreiberpaar Tom und Elena Wardell ist froh, dass die Saison jetzt endlich losgeht – ebenso wie die Gäste aus Nah und Fern.

Es sind viele Autos, die bereits am Morgen auf dem Parkplatz vor dem Engstlatter Seerosengarten stehen. Die meisten haben ein BL-Kennzeichen, doch es sind auch Fahrzeuge aus Tuttlingen, Böblingen und Stuttgart darunter. Familien mit kleinen Kindern, meist zwischen zwei und acht Jahren, nutzen das sonnige Wetter, um die Attraktionen des Freizeitpärkchens zu erleben und ein paar schöne Stunden zu haben.

Eigentlich hätte die Saison dort bereits in der Woche vor Ostern beginnen sollen, doch auch den Betreibern Elena und Tom Wardell hat Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wie alle Freizeitparks durften sie keine Besucher empfangen. "Das ist für einen Saisonbetrieb, der im Oktober wieder schließt, nicht so toll", sagt Elena Wardell. Dennoch konnten sie den Einnahmenverlust verkraften, denn: "Wir hatten im vergangenen Jahr eine Bomben-Saison."

Jetzt kann Sandkuchen gebacken werden

Die Betreiber und ihr Team haben die Zwangspause genutzt: Es wurde gebohrt und geschraubt, gestrichen und geschliffen. Die Formel-1-Bahn erhielt eine rot-weiße Einfassung, der Spielplatz wurde um eine Wackelbrücke erweitert, und eine Matschküche wurde an einem schattigen Plätzchen aufgebaut. Dort können die Kinder im wahrsten Sinne des Wortes Sand-Kuchen machen. "Wir haben versucht, die Zeit sinnvoll zu nutzen", berichtet Elena Wardell.

Nun hat der Park also wieder geöffnet, wenn auch mit bestimmten Einschränkungen. So wurde der Eingangsbereich erweitert und in ein Einbahnstraßensystem umgewandelt. Dem fällt nun der Betrieb der Miniatureisenbahn zum Opfer, damit es keine Staus gibt, wenn sich Kinder um die kleinen Bimmelbähnchen sammeln. Im Kassenbereich wurden Drehkreuze installiert, im Park gibt es mehrere Hygienestationen. "Das ist auch mit Investitionen verbunden", sagt Elena Wardell.

Attraktionen werden regelmäßig desinfiziert

Überhaupt die Hygiene: In regelmäßigen Abständen werden die Attraktionen des Seerosengartens, bei Bedarf nach jedem Einsatz, von den Mitarbeitern desinfiziert. Die Toiletten dürfen nur mit Mundschutz betreten werden. Der ist auch vorgeschrieben, um am Imbisswagen Essen und Getränke zu erstehen.

Der von Tom Wardell betriebene Foodtruck ersetzt das Restaurant und den 100 Gäste fassenden Biergarten. Dessen Betrieb ist zurzeit nicht möglich. Abstandsregeln, Registrierungspflicht...: "Es ist zu kompliziert, dort die Vorgaben umzusetzen. Das können wir vom Personal her gar nicht leisten", bedauert Elena Wardell. Denn der Biergarten war auch ein beliebtes Ziel von Kaffeefahrten, wo sich Senioren in dem idyllisch mitten im Wald gelegenen Park gerne einen Kaffee oder einen Eisbecher schmecken ließen. Eine wichtige Einnahmequelle – doch die Fahrten sind fürs Erste alle abgesagt.

Diejenigen, die kommen, genießen jedoch das besondere Flair mitten im Engstlatter Wald. Und abends, wenn die Gäste weg sind, setzen sich Elena Wardell und ihr Mann Tom manchmal mit einem Feierabendbier in ihren Park. Und genießen die Stille.

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