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Balingen Schüler beschäftigen sich mit Klimaschutz

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In dieser Gruppe wird ein Plakat für den Bienen- und Insektenschutz entworfen. Noch wird aber an der Schriftart für die Schlagzeile getüftelt. Foto: Ungureanu

Balingen - "Monday for Future" steht für Nachhaltigkeit: Mit einem eigenen Projekt wollen die Schüler des Technischen Gymnasiums der Philipp-Matthäus-Hahn-Schule etwas bewegen – nicht nur in der Schule, sondern auch daheim.

Angefangen hat alles mit einem schwedischen Mädchen, das eine weltweite Umweltbewegung ins Rollen gebracht hat. Jetzt haben die Freitagsdemos für Umwelt- und Klimaschutz, die Greta Thunberg angestoßen hatte, in Balingen eine Ergänzung bekommen: Die Gymnasiasten der Philipp-Matthäus-Hahn-Schule wollen noch einen Schritt weiter gehen als die Freitagsdemonstranten und etwas nachhaltig verändern.

Auf dem Korridor kündigt ein großes Plakat das Projekt an. In Eigenregie, "von Schülern für Schüler", habe man den "Monday for Future" organisiert, sagt Kevin Sieger. Er und zwei andere "Dreizehner" – Katja Gerhardt und Antonio Schmusch – haben von Seiten der SMV, der Schülermitverantwortung, Themen gesammelt und in Kooperation mit der Schulleitung einen ersten Projekttag organisiert. Eine "einmalige Chance" sei es, in Sachen Umweltschutz aktiv zu werden: "Wir wollen für das Thema sensibilisieren und die Schüler motivieren, ihre Ideen über die Schule hinaus anzuwenden, auch im privaten Bereich", sagt Antonio Schmusch.

Schulleiter Eugen Straubinger steht voll hinter der Aktion: "Schulschwänzen für den Umweltschutz" will er nicht grundsätzlich ablehnen. Aber es ist seiner Ansicht nach nicht genug. Für die Umwelt, sagt er, werde an der Philipp-Matthäus-Hahn-Schule schon seit Jahren einiges getan. Die Montagsaktion habe er sofort gut geheißen. Denn konkrete Projekte brauche es, kein Gerede. Etwas, zu dem jeder seinen Teil beisteuern könne.

Schüler beschäftigen sich mit Zusammenhängen

Das haben an diesem Montag TG-Schüler aus allen Klassenstufen getan. Zahlreiche Ideen und Anregungen sind bei der Kick-off-Veranstaltung von rund 150 Schülern in 20 Projektgruppen mit jeweils bis zu zehn Teilnehmern ausgearbeitet und gesammelt worden. Davor hatten die Organisatoren die Gruppenleiter zu den einzelnen Themen "gebrieft".

Ganz unterschiedliche Themen wurden angegangen. Was sie verbindet, ist, dass sie irgendwie mit Umwelt- und Klimaschutz zusammenhängen. Zum Beispiel die Plastikbecher am Wasserspender, die man gerne durch etwas Nachhaltiges ersetzen möchte. Zum Beispiel das Pausenbrot, das keine Plastiktüte als Verpackung braucht. Und in den Getränkeautomaten gehören nun mal keine Einweg-PET-Flaschen. Zum Beispiel die Zierpflanzen im Schulgarten, die man jetzt durch eine Blütenwiese ersetzen möchte, die für Insekten wichtig ist. Und zum Beispiel das Thema nachhaltige Ernährung. Darüber hinaus soll es eine Zukunftsprognose geben rund um den Klimawandel: "Wir gehen der Frage nach, mit welchen Folgen wir rechnen müssen", erklären die drei Organisatoren.

Um die Mittagszeit wurden die Ergebnisse aus den einzelnen Projektgruppen in kleinen Präsentationen vorgestellt. Sie sollen jetzt zusammengefasst und allen zugänglich gemacht werden – Schülern und Lehrern. Fest steht: Mit dieser Montagsaktion ist die Sache für die Balinger TG-Schüler nicht erledigt. Sie hat für die Umweltaktivisten am TG Balingen gerade erst begonnen.

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