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Balingen Pop-Art trifft auf Impressionismus

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Der Balinger Künstler Sebastian Priester zeigt eines seiner farbenprächtigen Kunstwerke, die in der Ausstellung im Münsinger Albmaler-Museum zu sehen sind.Foto: Rath Foto: Schwarzwälder Bote

Von Merlin Frey

Das Albmaler-Museum in Münsingen startet mit zwei sehr gegensätzlichen Ausstellungen aus der Corona-Pause. Noch bis zum 27. September lassen sich im Gebäude OF 7 im Alten Lager knallbunte Pop-Art von Sebastian Priester und traditionellen Impressionismus von Friedrich Eckenfelder bewundern.

Balingen/Münsingen. Corona hat die Künstlerszene besonderes hart getroffen. Viele bangen derzeit um ihre Existenz und versuchen sich irgendwie über Wasser zu halten. Umso erfreulicher, dass das Albmaler-Museum in Münsingen nun zwei Balinger Künstler ausstellt, die unterschiedlicher kaum sein könnten, so die Meinung von Martin Rath, Geschäftsleiter des Albmaler Museums.

Zusammen mit Yvonne Arras ist Rath das Balinger Stadtarchiv durchgegangen

Auf der einen Seite steht der traditionelle Impressionismus von Friedrich Eckenfelder. Seine Bilder zeigen besonders das alltägliche Leben der Bauern in der Region. "Die Heimatverbundenheit sieht man in praktisch jedem seiner Werke", erzählt Rath. Sein Schaffenswerk sei viel größer gewesen als das, was in der Dauerausstellung gezeigt wird. Aus diesem Grund ist Rath zusammen mit Yvonne Arras, Leiterin des Balinger Stadtarchivs, das Archiv durchgegangen.

Herausgekommen ist eine besondere Auswahl seiner Kunstwerke, die nun in der Sonderausstellung bewundert werden kann. "Die Stadt hat eine sehr große Sammlung, die aber kaum gezeigt wird. Über die Jahre haben wir aber die Erfahrung gemacht, dass es ganz interessant sein kann, nicht nur Schäfchen und Pferde zu zeigen", meint Rath.

Auf der anderen Seite stehen die großen, farbenprächtigen Werke des in Balingen lebenden Grafik-Designers und Künstlers Sebastian Priester. "Wir wollten auch einen verhältnismäßig jungen Künstler zeigen. Ich kenne Sebastian Priester schon lange, daher lag das nahe. Er gehört den interessantesten Künstlern in der Region", erzählt Rath. Prieser verwende "verschiedenste Techniken, vom Kugelschreiber über Aquamarin über Klebestreifen" – alles sei dabei. "Er deckt eine große Bandbreite ab, daher kann man ihn auch in kein Raster stecken."

Die "Farbenexplosionen" erzeugten unglaublich viele Eindrücke und ließen auch nach längerer Betrachtung noch pfiffige Details erkennen. Rath ist begeistert: "Der Kontrast im Vergleich zu Eckenfelder ist einfach riesig, das finden wir super." ­

Die Sonderausstellung mit Werken von Friedrich Eckenfelder und Sebastian Priester im Erdgeschoss des AlbmalerMuseums läuft noch bis zum 27. September. Öffnungszeiten sind Mittwoch bis Samstag 13 bis 17 Uhr und Sonntag 10 bis 17 Uhr. Der Eintritt beträgt fünf Euro. Coronabedingt gibt es keine Vernissage und auch keine Führungen. Im Museum herrscht Maskenpflicht.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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