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Balingen Pläne für Gartenschau 2023 sind genehmigt

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Ein Balinger Bub sitzt an der Eyach-Böschung auf einem Stein und blickt versonnen aufs Wasser. Dort, wo er sitzt – gegenüber dem Friedhof und damit im Nordteil des südlichen Bereich des künftigen Gartenschaugeländes –, beginnen noch in diesem Jahr die Bauarbeiten. Foto: Maier

Balingen - Jetzt wird es richtig ernst – die Balinger Gartenschau im Jahr 2023 kann kommen: Nach dem bereits erfolgten Baubeschluss für den nördlichen Bereich von der Stadtmühle bis zur Schellenbergbrücke hat der Gemeinderat am Dienstagabend nun auch für die Planungen für den Süd-Abschnitt einstimmig grünes Licht gegeben.

Genehmigt hat das Gremium zudem ein Baukostenbudget von 12,9 Millionen Euro für die Bereiche entlang von Eyach, Steinach und Etzelbach. Damit belaufen sich die Gesamtkosten für das Grünprojekt nach derzeitigem Stand auf 20,6 Millionen Euro. An Zuschüssen erwartet die Stadtverwaltung rund 11,8 Millionen Euro.

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Ursula Hochrein vom Münchener Büro Lohrer.Hochrein stellte dem Gremium die Planungen für die sogenannte Landschaftsachse Süd und die Kulturachse vor. Klaus Hahn (CDU) lobte die ökologisch-behutsame Herangehensweise. Sevgi Turan-Rosteck (Grüne) bezeichnete die Planung als "großen Wurf"; dieser bringe sicher eine nachhaltig-positive Entwicklung für die Balinger Innenstadt. Ulrich Teufel (SPD) sprach von einem "schönen, stimmigen Entwurf". Dietmar Foth (FDP) bezeichnete die Pläne als vielversprechend – dafür lohne es sich, Geld auszugeben. Allerdings müsse man aufs Geld auch ganz genau schauen, Balingen müsse auch nach der Gartenschau noch finanziell leben können. Und auch die Entwicklung der Stadtteile müsse man im Auge behalten.

Derweil besteht weiter Klärungsbedarf, was das Areal zwischen Inselstraße und Steinach-Wasserfall angeht. Geplant ist vom Büro Lohrer.Hochrein, entlang der Steinach auf der Seite des Feuerwehrgerätehauses einen neuen Fußweg in die Böschung hin zum Wasserfall zu modellieren; solche Verbindungen nahe am Wasser sind an vielen Stellen vorgesehen, sie sollen die Balinger Gewässer wieder erlebbar machen. Über das Feuerwehrgelände kann der Weg nicht führen, weil Spaziergänger dort möglicherweise den Einsatzkräften in die Quere kommen. Allerdings wäre der Weg in der Böschung nur mit einigem technischen Aufwand zu verwirklichen – und entsprechend teuer. Alternativ könnte die Verbindung zum Wasserfall über die Insel- und die Badstraße erfolgen; in diesem Fall würde der öffentliche Raum vor dem Südbahnhof neu und hübsch hergerichtet. Im Juli wollen sich die Stadträte vor Ort ein Bild von den Gegebenheiten machen.

Bereits am Dienstag wurden Argumente dazu ausgetauscht. Sevgi Turan-Rosteck sprach sich dafür aus, auf den Uferweg zu verzichten und stattdessen den Bereich Insel-/Badstraße sowie den Parkplatz Eberthalle neu und fußgängerfreundlich so zu gestalten, damit ein problemloser Übergang hin zum Wasserfall möglich ist. Am Wasserfall selbst könnte man dann eine Hängebrücke installieren – das wäre, so Turan-Rosteck, ein toller Abschluss des Gartenschaugeländes, ein "Höhepunkt" mit "Wow-Effekt". Allerdings würde diese Variante, insbesondere die Hängebrücke, dann mindestens genauso viel kosten wie der Uferweg.

Georg Seeg (SPD) sprach sich erneut vehement für den Weg in der Böschung vorbei am Feuerwehrhaus aus. Die Mauer zur Steinach hin, die in den 1980er-Jahren gebaut worden sei, weise aufgrund der immer schwerer werdenden Feuerwehrfahrzeuge und der gestiegenen Zahl der Einsatzfahrten mittlerweile deutliche Schäden auf. Durch den Uferweg könne man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, so Seeg: das Wegekonzept konsequent fortsetzen und die ohnehin zu sanierende Mauer mit Zuschüssen instand setzen.

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