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Balingen Pläne für Bahnhofsvorplatz erhalten deutliche Mehrheit

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Mehr Raum für Fußgänger, der Bahnhof zentral gelegen: So soll der neue Bahnhofsvorplatz in Balingen gestaltet werden. Foto: Holzwart Foto: Schwarzwälder Bote

Balingen - Der Neugestaltung des Balinger Bahnhofsvorplatzes nach den Plänen des Berliner Büros Holzwarth hat der Technische Ausschuss am Dienstag bei einer Enthaltung mit deutlicher Mehrheit zugestimmt. So sieht nun alles danach aus, dass auch der Gemeinderat Ende September das Büro mit den Planungen und die Stadtverwaltung damit beauftragt, die für die Aufhübschung notwendigen Grundstücksverhandlungen zu führen.

Baudezernent Michael Wagner erläuterte das Vorhaben und sagte, dass der künftige Vorplatz das Bahnhofsgebäude besser und seiner Bedeutung entsprechend herausstellen werde – gerade auch durch den Querbau, der in Richtung Innenstadt auf einem städtischen Grundstück errichtet werden solle. Für den Querbau wolle die Stadtverwaltung einen Wettbewerb ausrichten; dieses Gebäude solle vor der Herrichtung des Platzes angegangen werden.

Der neue Bahnhofsvorplatz soll laut Wagner künftig deutlich machen, dass an dieser Stelle die Innenstadt beginne, dies durch die Art der Ausführung: Die Pflasterung etwa wird über die Bahnhofstraße hinweg auf dem gegenüber liegenden Gehweg fortgesetzt, das sorge für klare Grenzen und ein einheitliches Bild. Zugleich diene das der Verkehrsberuhigung und der Attraktivierung für Fußgänger, was weitere wesentliche Ziele der Neugestaltung seien. Neue Bäume werden gepflanzt, Fahrradstellplätze angelegt. Der Zugang zur Brücke über die Gleise wird erneuert.

Das sagen die Balinger zum neuen Bahnhofsvorplatz:

Autos werden auf dem neuen Platz tabu sein. Für die wegfallenden Stellplätze werden neue an der Bahnhofstraße angelegt; die Straße soll indes wie bisher acht Meter breit bleiben, sodass in zweiter Reihe etwa Leute aussteigen können, die zum Zug wollen. Die Taxistellplätze werden in Richtung Busbahnhof verlegt.

Ulrich Teufel (SPD) forderte, in Bahnhofsnähe über die Zufahrtsstraße zwischen dem geplanten Querbau und Betten-Prinz eine Möglichkeit zu schaffen, an der Leute mit Autos Zugfahrer aussteigen lassen können. Das sei vor allem für ältere Menschen enorm wichtig. Wagner sagte zu, dass man diesen Wunsch berücksichtigen werde, "kein Problem".

Wolfgang Rehfuß (CDU) nannte das Gesamtvorhaben und den Planungsentwurf "super gelungen". Der Querbau gebe dem künftigen Platz eine klare Struktur, er sei von dem Konzept überzeugt. Knackpunkt, so Rehfuß, sei nun die Grundstücksfrage: Neben Peter Seifert als dem Eigentümer des Vorplatzes sind mit weiteren Grundstückseignern Gespräche zu führen. "Da sind wir guter Dinge", sagte Baudezernent Wagner.

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