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Balingen Passt Werbeanlage in eine historische Vorstadtbebauung?

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Es grünt und blühlt entlang der Wilhelm-Kraut-Straße. Ob dort Werbeanlagen errichtet werden dürfen, soll im Rahmen eines Bebauungsplan-Verfahrens geklärt werden. Foto: Hauser Foto: Schwarzwälder Bote

Balingen. Rechtssicherheit und Rechtsklarheit sollen mit der Aufstellung des Bebauungsplans "Wilhelm-Kraut-Straße/Steinachstraße" erreicht werden. Eine Entscheidung trifft der Gemeinderat in seiner Sitzung am kommenden Dienstag, 28. Mai, in der Balinger Stadthalle.

Ein Baugesuch ist der Grund für diesen Tagesordnungspunkt. Danach soll auf einem Grundstück in der Wilhelm-Kraut-Straße eine großflächige, beleuchtete Werbeanlage errichtet werden. Diese hat nach den Plänen eine Höhe von mehr als fünf Metern und eine Werbefläche von rund zehn Quadratmetern.

Die Verwaltung hält fest, dass es eine "städtebaulich stark in Erscheinung tretende Anlage" sei, die in einem Vorgarten direkt an der Grundstücksgrenze errichtet werden soll.

Es handelt sich um ein Mischgebiet

Grundsätzlich stelle die gewerbliche Nutzung kein Problem dar, da es sich um ein Mischgebiet handele. Dennoch sei es ein Bauvorhaben; diesem hat der Technische Ausschuss im Vorfeld nicht zugestimmt.

Wie die Verwaltung erklärt, soll im Rahmen des Bebauungsplans untersucht werden, ob die Grünflächen und Vorgärten zur Wilhelm-Kraut-Straße von Anlagen freizuhalten sind oder ob diese von der Straße abgerückt sein sollen, also innerhalb einer Bauflucht oder eines noch auszuweisenden Baufensters errichtet werden dürfen. Dadurch könnte der Gebietscharakter erhalten bleiben.

Darauf kommt es den Stadtplanern an. Denn das "Interesse der Allgemeinheit am Schutz der Gestaltung des Umfelds, des Orts- und Straßenbilds sowie der Verkehrssicherheit" stünde dem Befugnis eines Eigentümers gegenüber, sein Grundstück zu bebauen. So wird unter anderem darauf verwiesen, dass das Plangebiet zwischen Wilhelm-Kraut-Straße, Steinstraße und Jakob-Beutter-Straße eine historische Vorstadtbebauung sei.

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