Wolfgang Schneider (links) und Günther Vossler freuen sich schon auf die Einweihung des Panoramaweges und genießen jetzt schon die wunderbare Aussicht über Weilstetten. Foto: Leukhardt

Nach drei Jahren steht die Verwirklichung des Projekts in Weilstetten an. Planungen laufen bereits seit 2011.

Balingen-Weilstetten - Grüne Wiesen, blühende Obstbäume und ein Blick auf das idyllische Weilstetten: All das will der schwäbische Albverein mit seinem neuesten Projekt bieten.

Der Panoramaweg, welcher sich schon seit Ende 2011 in der Planung befindet, nimmt inzwischen immer weiter Form an. Der Aufwand wird dabei so gering wie möglich gehalten: Es werden keine komplett neuen Wege erschlossen, sondern nur bereits bestehende restauriert und mit Schildern versehen. Gestartet wird vom Wanderparkplatz Sportplatz Linde aus, anschließend geht es unter anderem über die Hofäcker, Talwiesen und dann auf der Friedensstraße durch den Ort wieder zurück.

"Es ist wirklich ideal: Man lauft durch den ganze Flecken durch", sagt der Vorsitzende des Weilstettener Albvereins, Günther Vossler. Von Anfang an ist der begeisterte Wanderer bei dem Projekt mit an Bord und kümmert sich fast in kompletter Eigenregie um dessen Verwirklichung. Angefangen von der Planung über die Einwilligung der Grundstückbesitzer bis hin zu ersten Bauarbeiten, wie etwa dem Verteilen von Hackschnitzeln zur Wegbefestigung.

"Der Weg ist wirklich idyllisch"

Ende 2014 soll das Projekt abgeschlossen sein. Bis dahin sollen einige Wegstücke geschottert oder geteert werden, außerdem wird "auf dem schönsten Punkt des gesamten Weges", wie Günther Vossler es ausdrückt, eine Ruhebank aufgestellt.

"Der Weg ist wirklich idyllisch. Er ist nirgends steil und der Ausblick auf die Stadt ist einfach nur einmalig", meint Günther Vossler. Kosten sind grobe 32.000 Euro vorgesehen, getragen werden sie unter anderem auch durch ein LEADER-Projekt zur einheitlichen Beschilderung von Wanderwegen. "Aber nicht nur der Ausblick macht unseren Panoramaweg einzigartig. Er bildet auch die von Wanderern lang herbeigesehnte Verbindung zwischen den Bergen Hörnle und Lochen", meint der Albvereinsvorsitzende.