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Schömberg Ortstermin soll Klarheit bringen

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Ob auf den Schömberger Friedhöfen, wie hier in Schörzingen, Urnenwänder oder -stelen aufgestellt werden sollen, will der Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung beschließen.Foto: Visel Foto: Schwarzwälder Bote

Von Detlef Hauser

Bereits 2018 hat der Schömberger Gemeinderat beschlossen, auf den Friedhöfen weitere Bestattungsformen zu ermöglichen, so auch Urnenwände oder Urnenstelen. In der Novembersitzung soll hierzu nun eine Entscheidung fallen.

Schömberg. Derzeit können auf dem Schömberger und Schörzinger Friedhof Särge in einem Tiefen-, Doppel-, Einzel-, Raseneinzel- oder Kindergrab bestattet werden. Zudem gibt es Urnen-, Urnenwahl-, Urnenrasen- und ein anonymes Gemeinschaftsurnengrab.

Das Angebot soll nun um Urnenwände oder Urnenstelen erweitert werden, weshalb der Gemeinderat im März eine Landschaftsgärtnerin damit beauftragt hat, verschiedene Varianten und die jeweiligen Kosten vorzustellen.

Dies war Ende Oktober geschehen, wie Bürgermeister Karl-Josef Sprenger in der vergangenen Sitzung des Gemeinderats berichtete. Er wies darauf hin, dass zudem auf dem Schömberger Friedhof ein Ortstermin stattgefunden habe.

Dabei habe sich gezeigt, dass der zunächst angedachte Standort für eine Urnenwand oder Urnenstele Richtung Kindergarten ungeeignet sei. Unter anderem gebe es keine Erweiterungsmöglichkeiten. Daher sei eine Fläche bei der Friedhofskapelle ins Auge gefasst worden.

Auf dem Schörzinger Friedhof käme weiterhin eine Fläche neben der Leichenhalle als Standort für eine Urnenwand oder -stele in Frage. Die Standortfragen sollen aber nochmals bei einem Ortstermin behandelt werden, bevor in der Gemeinderatssitzung am 18. November ein Beschluss gefasst wird. Zu Beginn der Sitzung nutzte Klaus Ströbel die Bürgerfragestunde, um darauf hinzuweisen, dass es sich um grundsätzliche Umgestaltungen der Friedhöfe handele. Es sei ein "sehr sensibler Prozess", weshalb die Bevölkerung daran beteiligt werden soll. Dafür sprachen sich auch einige Ratsmitglieder aus.

In einer Stellungnahme weist die Verwaltung darauf hin, dass für die Einführung von Urnenwänden oder -stelen die Friedhofssatzung geändert werden müsse. In diesem Zusammenhang sollen dann auch Rasen-Tiefengräber und Rasen-Wahlurnengräber mit aufgenommen werden.

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