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Balingen Oktober war golden, trübe und windig

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Golden leuchten diese Bäume in der Oktobersonne. Der Oktober 2013 bescherte viele solcher Anblicke. Foto: Seeburger

Balingen - Golden, trübe und windig, zugleich aber auch deutlich zu warm und zu nass: So hat sich das Wetter im Oktober präsentiert. Aufgezeichnet wurden die Daten an der Wetterstation von Karl-Heinz Jetter in Heselwangen, 573 Meter über dem Meer.

Durchschnittlich (Vergleichsperiode 1981 bis 2010) ist es in der Region im Oktober 9,2 Grad warm, an Niederschlag fallen im Monat 73,8 Liter auf den Quadratmeter, und die Sonne scheint (1991 bis 2010) 125,2 Stunden lang. Der diesjährige Oktober weist dagegen eine Durchschnittstemperatur von 12,5 Grad, 92,3 Liter Niederschlag und den Durchschnittswert von 125,2 Sonnenscheinstunden aus.

Der Oktober 2013 begann mit noch angenehmen und teils sonnigen Tagen. Doch ab dem 5. Oktober setzte eine spürbare Wetterverschlechterung ein. Bis zur Monatsmitte waren die Tage mehr trübe, teils nebelig und regnerisch und dazu herbstlich kühl. Nach einem kräftigen Regenschauer mit 26,4 Litern pro Quadratmeter am 15. Oktober besserte sich aber das Wetter wieder, und der Oktober wurde goldig und holte im Sonnenschein auf. Herrlich leuchteten die Farben, die die Sonne nun aus dem welkenden Herbstlaub hervorzauberte. Jetzt zeigte der Herbst seine schönen Seiten und lud bei angenehmen Temperaturen zu einem Aufenthalt in der Natur ein.

Die Schönwetterperiode sollte dann mit kurzen Unterbrechungen bis zum Monatsende andauern – am 31. herrschten nochmals neun Stunden ununterbrochener Sonnenschein.

Am Montag, 28. Oktober, kurz nach dem Wechsel von Sommer- auf Winterzeit, wurde mit 23 Grad Celsius der wärmste Tag im Oktober registriert. An diesem und dem folgenden Tag wehte aber auch eine heftiger böiger Wind, der im Norden der Republik zum Orkan wurde und dort immense Schäden anrichtete und auch Menschen tötete. Bei uns hielten sich die Schäden in Grenzen – zur Erinnerung: 2012 setzte ebenfalls vom 27. auf den 28. Oktober ein Wetterwechsel ein. Damals lagen am Morgen des 28. Oktobers 20 Zentimeter Schnee, und die Temperatur blieb an jenem Oktobertag den ganzen Tag über im Frostbereich.

Zu Frost sollte es auch im Oktober 2013 kommen. Nach dem ersten Bodenfrost von minus 0,1 Grad am Samstag, 12. Oktober, sank die Lufttemperatur erstmals nach dem Sommer am Monatsletzten unter Null Grad. Minus 1,8 Grad am Boden und minus 0,6 Grad in der Luft zeigten die Thermometer an. So endete die frostfreie Zeit, die in diesem Jahr ungewöhnlich lange, nämlich vom 9. April bis zum 30. Oktober – also 205 Tage – dauerte. 170 frostfreie Tage sind es im Durchschnitt.

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