Der ÖDP-Kreisvorstand (von links): Michael Hinzen, Christine Stankus, Norbert RiedelFoto: Koch-Kuhring Foto: Schwarzwälder Bote

Politik: Partei hat fast 10 000 Mitglieder / Erfolgreiche Initiative "Rettet die Bienen"

Rangendingen. Die Ökologisch-Demokratische Partei/ Familie und Umwelt (ÖDP) hat am vergangenen Freitag in Rangendingen den Kreisverband Zollernalb reaktiviert. An diesem Abend konnte die ÖDP weitere Mitglieder hinzugewinnen. ÖDP-Kreisverbands-Vorsitzender ist Norbert Riedel (Meßstetten), unterstützt von der stellvertretenden Vorsitzenden Christine Stankus (Rangendingen). Schatzmeister wurde Michael Hinzen (Balingen). Als Beisitzerin wurde Christine Koch-Kuhring (Rosenfeld) gewählt.

Da die ÖDP seit ihrer Gründung vor rund 35 Jahren auf Firmenspenden verzichtet, arbeiten fast alle Mitglieder, inzwischen auf 10 000 zugehend, ehrenamtlich, auch die genannten Gewählten. Trotzdem stellt die ÖDP inzwischen mehrere Bürgermeister, ist sogar in einigen Regionalparlamenten vertreten und hat außerdem seit August mit Manuela Ripa ein Mandat im Europa-Parlament.

Besonders erfolgreich gestaltete sich das von der ÖDP initiierte Volksbegehren "Rettet die Bienen", dessen Anliegen der bayerische Landtag noch 2019 mit großer Mehrheit in Gesetzesform goss; in der Folge verabschiedete auch der baden-württembergische Landtag ein Artenschutzgesetz, an dem die ÖDP mitgewirkt hat.

Weniger bekannt ist den meisten Lesern, dass das bayerische Volksbegehren "Für echten Nichtraucherschutz", das bundesweit zu rauchfreien Gaststätten geführt hat, ebenfalls einem ÖDPler zu verdanken ist, nämlich dem vorletzten ÖDP-Bundesvorsitzenden Sebastian Frankenberger. Der ÖDP-Kreisverband Zollernalb beginnt seine Öffentlichkeitsarbeit mit einem Vortrag über 5G, den Klaus Buchner – EU-Abgeordneter für die ÖDP bis Juli – am 20. November im Kleinen Saal der Balinger Stadthalle halten wird.

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