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Zollernalbkreis Landkreis auf Platz acht der Müllproduzenten

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Alles Müll: Die Zollernälbler gehen damit sorgfältiger um als die Bürger in den meisten anderen Stadt- und Landkreisen. Foto: Seeger

Zollernalbkreis - Der Zollernälbler hat im vergangenen Jahr durchschnittlich 105 Kilogramm Müll weggeworfen. Damit hält sich der Landkreis im landesweiten Vergleich weiterhin unter den "Top Ten".

Das geht aus der Abfallbilanz hervor, die Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) für das vergangene Jahr vorgelegt hat. Kernstück der nunmehr 30. Abfallbilanz ist die sogenannte "Landesliga". Die Platzierungen werden aus der Menge an Haus- und Sperrmüll errechnet, die in den einzelnen Landkreisen angefallen ist.

In Baden-Württemberg ist die Menge an Haus- und Sperrmüll im vergangenen Jahr gegenüber 2017 geringfügig gestiegen – von 139 Kilogramm je Einwohner auf zuletzt 140 Kilogramm. Im Zollernalbkreis war der Anstieg etwas größer – von 100 Kilogramm im Jahr 2017 auf 105 Kilogramm. Das Pro-Kopf-Aufkommen liegt aber immer noch deutlich unter dem Landesdurchschnitt.

Insgesamt landet der Zollernalbkreis im Landesvergleich aller 44 Land- und Stadtkreise auf dem achten Platz. Der siebte Platz vom Vorjahr wurde um gerade mal ein Kilo verfehlt. Zum Vergleich: Die wenigsten Abfälle haben die Bürger des Landkreises Calw produziert, nämlich 65 Kilogramm pro Kopf. Den meisten Müll, nämlich 235 Kilogramm, haben hingegen die Mannheimer weggeworfen.

In der Summe kamen im vergangenen Jahr im Zollernalbkreis 15.435 Tonnen Restmüll und 4404 Tonnen Sperrmüll zusammen. Aber auch Wertstoffe sind im Landkreis fleißig getrennt und abgegeben worden. Insgesamt wurden 28.442,6 Tonnen eingesammelt (das sind 151 Kilogramm pro Person gegenüber dem Landesdurchschnitt von 146 Kilogramm). Davon waren 14.933 Tonnen Papier und Kartonagen, 4675 Tonnen Glas und 6550 Tonnen Leichtverpackungen.

Immer über dem Durchschnitt

Besonders im Interesse standen im vergangenen Jahr die Sammelmengen von Biomüll und Elektroschrott. Auch hier lag der Zollernalbkreis jeweils über dem Landesdurchschnitt.

Beim Biomüll waren dies 53 Kilogramm je Einwohner gegenüber 50 Kilogramm in Baden-Württemberg. Das höhere Aufkommen am Biomüll erklärt das Amt für Abfallwirtschaft nicht zuletzt auch durch die verstärkte Öffentlichkeitsarbeit in den vergangenen Jahren im Rahmen der Biomüllaktion "Nix verkomma lassa".

Noch auffälliger sind die Auswirkungen der "Gib’s-ab"-Aktion im vergangenen Jahr, bei der die Abgabe von Elektroschrott mit kleinen Geschenken belohnt wurde. Lagen die durchschnittlichen Sammelmengen im Landkreis und in Baden-Württemberg 2017 noch bei jeweils 7,8 Kilogramm je Einwohner, so steigerte der Zollernalbkreis die Sammelmenge im Jahr 2018 deutlich auf 8,6 Kilogramm je Einwohner, während sie im Landesdurchschnitt auf 7,4 Kilogramm zurückging.

Auch bei der Sammlung von Ersatzbrennstoffen (EBS) mischt der Landkreis im landesweiten Vergleich vorne mit: Im vergangenen Jahr wurden laut Abfallbilanz des Umweltministeriums 4249 Tonnen abgegeben.

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