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Balingen Kuddelmuddel im "Hotel Papa"

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Eine bunte Triuppe: Die Mitglieder des Balinger Volkstheaters bereiten sich derzeit auf das neue Stück "Hotel Papa – Vorsicht auf Gleis 3" vor. Premiere ist im November in der Endinger Festhalle. Foto: Breisinger Foto: Schwarzwälder Bote

Auch wenn es bis zur Premiere des neuen Stücks "Hotel Papa – Vorsicht auf Gleis 3" des Balinger Volkstheaters, die am 9. November in der Endinger Turn- und Festhalle ansteht, noch etwas dauert, sind die Mitglieder bereits fleißig am Proben.

Balingen. Dienstagabend, ein weiterer Probentag. Die Tonbandaufnahme des dritten Akts steht an. Sie soll als Lernhilfe dienen. "Diese Tonbandaufnahme haben wir zum ersten Mal in dieser Form", sagt Michael Schwindt, der Vorsitzende des Balinger Volkstheaters. Und auch sonst ist in dieser Saison einiges neu.

So schrieb mit Thomas Haug zum ersten Mal ein Ensemblemitglied das Drehbuch. "Insgesamt acht Monate saß ich dran. Der erste Akt dauerte ewig zum Schreiben, der zweite Akt ging schneller, und den dritten Akt habe ich in zwei Tagen fertiggestellt", so Haug.

"Dieses Stück passt zu den Darstellern", lobt Schwindt die Auswahl von Haug. In "Hotel Papa – Vorsicht auf Gleis 3!" kommt der Student Max Bauer (Sven Geiger) eines Morgens zum Widerwillen seiner Mutter Ilse (Rose Schiebel) unangekündigt nach Hause und erzählt, dass er aus dem Studentenwohnheim geflogen sei und wieder zuhause einziehen wolle. Sein Zimmer ist allerdings mittlerweile für Opa Rudolf (Ernst Hoß), der eine Liebhaberin zu haben scheint, eingeplant, so dass für Max und seine schwangere Freundin, das Top-Model Jacqueline "Jacky" Lassall (Laura Müller), kein Platz mehr ist. Auf seinen Vater Franz (Michael Schwindt) kann Max nicht zählen, da dieser den Besuch von der Betriebsärztin Dr. Reinhartshausen (Heidi Müller) erwartet, die er mit der Modelleisenbahnsammlerin, Tante Hildegard (Maria Lachmaier) verwechselt. Weitere Rollen spielen Andrea Hafen als Laura, die Schwester von Max, Tom Weiskopf als Stefan, den besten Freund von Max, und Andrea Mrsa als Emilia, eine Bekannte von Franz.

Ein buntes Kuddelmuddel also, das bei Zuschauern Erheiterung auslösen soll. "Das wahre Leben sorgte teilweise für das Drehbuch, mitunter gibt es auch autobiografische Züge", meint Haug zu dem Stoff. Lokalkolorit ist mit Seitenhieben auf den HBW oder zur Insel Mainau jede Menge geboten. Neu im Theater-Team sind Weiskopf, Mrsa und Geiger. "Die Zuschauer freuen sich immer über neue Gesichter", weiß Schwindt.

Obwohl es sich am Dienstag vermeintlich nur um eine Aufnahme handelte, bei der Gestik und Mimik keine Rolle spielten, die Interaktion mit dem Publikum fehlte und auch auf die mitunter so wichtigen Requisiten komplett verzichtet wurde, ist die Professionalität des Ensembles schnell sichtbar.

Verhaspler gibt es kaum. Die Transkription des auf Hochdeutsch verfassten Drehbuch ins Schwäbische klappt fast perfekt. Und an der ein oder anderen witzigen Stelle können sich die Darsteller selbst ihre Lacher nur schwer verkneifen.

Die nächsten Monate bis zur Premiere sind ziemlich durchgetaktet, auf eine Sommerpause wird höchstwahrscheinlich verzichtet. Bis zum 1. Oktober sollte der Text endgültig sitzen, denn dann wird vier Wochen lang das Gesamtstück ohne Textheft geprobt, anschließend dasselbe noch einmal in voller Montur und mit allen Requisiten.

Außer in Endingen stehen Aufführungen des neuen Stücks des Balinger Volkstheaters in der Turn- und Festhalle Hochmössingen (16. November), in der Turn- und Festhalle Ostdorf (23. November), im Bürgerhaus Buse in Bieringen (1. Januar), in der Festhalle Rangendingen am 5. Januar, in der Turn- und Festhalle Ratshausen (11. Januar) und abschließend am 20. März in der Balinger Stadthalle auf dem Programm.

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