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Balingen Kirchplatz-Kreisel wird mit "Betonklotz" verziert

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Noch ist die Mitte des Kreisverkehrs leer. Im kommenden Jahr soll darin ein stilisiertes Mühlrad errichtet werden. Foto: Schnurr

Balingen - Die Entscheidungsfindung über die Gestaltung des Kreisverkehrs am Balinger City-Center erinnerte zeitweilig an das geplante Bauwerk: Sie drehte sich im Kreis, und es war ungewiss, für welche Ausfahrt sich die Stadt letztlich entscheiden würde.

Am Dienstag aber hat der Verwaltungsausschuss des Gemeinderats festgelegt, wohin bildlich gesprochen die Fahrt gehen soll: Der zweitplatzierte Entwurf des Künstlerwettbewerbs soll als Grundlage für die Skulptur an dem zentralen Platz dienen. Die Arbeit von Pascal Ohrnberger, ein stilisiertes, mehr als drei Meter hohes Mühlrad, wird vom das Projekt begleitenden Industriedesign-Büro abgeändert und wohl aus Beton gebaut – nicht zuletzt um die Kosten bei 60 000 Euro zu deckeln.

Die Entscheidung fiel bei drei Enthaltungen: Alexander Maute (SPD) lobte zwar, der Wettbewerb sei "eine erfolgreiche Geschichte gewesen" und habe schöne Entwürfe erbracht. "Aber ich finde 60 000 Euro schon eine große Summe."

Wirtschaftlichkeit sei tatsächlich kein Wettbewerbskriterium gewesen, bestätigte Oberbürgermeister Helmut Reitemann. Die veranschlagte Summe beinhalte jedoch die gesamte Umsetzung der "Kunst im Kreisel", also auch die Verankerung. Beim Gestaltungskonzept wolle man möglichst nahe an den Entwurf herankommen. Der OB wies aber auch auf den Zusammenhang von verwendetem Material und Kosten hin.

Ähnlich wie Maute sah das Andelin Hotkovic (CDU): Der Versuch eines Beteiligungsprozesses sei für ihn der einzige Punkt, mit dem er glücklich sei – nicht aber mit den Kosten und der Tatsache, dass der zweite Preis nur in stark abgewandelter Form auf den Kreisel komme.

Und Wolfgang Hallabrin (Freie Wähler) übte in zweifacher Sicht Kritik an dem Entwurf: Ein Mühlrad könne er in dem "Riesenbetonklotz" nicht erkennen: "Das ist für mich eine Panzersperre."

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