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Balingen Jugendhaus anstelle der DRK-Garagen

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Wo in der Hindenburgstraße jetzt noch die DRK-Garagen stehen, soll das neue Jugendhaus gebaut werden. Foto: Hauser

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Balingen - Den Mitgliedern des Technischen Ausschusses legte Baudezernent Michael Wagner den von der Verwaltung vorgeschlagenen Standort für ein neues Jugendhaus in der Hindenburgstraße "wärmstens" ans Herz. Die Räte folgten seinem Ansinnen.

Wagner hatte noch einmal die anderen Standorte angesprochen, die untersucht worden seien: der bei der Hobbylandhalle Auf Jauchen, der im Bereich des Bahnhofs und in der Färberstraße, wo der Stadt ein Gebäude gehört, sowie das Strasser-Areal und der bisherige Standort des Jugendhauses. Letztlich habe sich die Fläche, auf der derzeit noch die DRK-Garagen stehen, als die am geeignetste erwiesen.

Als Pluspunkte führte Wagner zum einen die Nähe zum Bahnhof an; dadurch sei die Einrichtung gut mit dem ÖPNV zu erreichen sei. Zum anderen liege der Standort an einer Stelle, wo das Wohngebiet in eine Gewerbegebiet übergehe und eine dichtere Wohnbebauung rund 80 Meter entfernt sei, nämlich auf der anderen Seite der Eyach. Außerdem schließe die angedachte Freifläche an den geplanten Aktiv-Park an. Für Wagner ist dieser Standort der am "ehesten verträgliche", wobei er betonte, dass auch "Toleranz" gegenüber den Jugendlichen wichtig sei.

"Für den Vorschlag der Stadt hat es durchweg positive Rückmeldungen gegeben", berichtete der neue Leiter des Balinger Kinder- und Jugendbüros. Obgleich erst seit kurzem im Amt, war er mit der Jugendbeteiligung befasst, die im November mit 25 Klassen an verschiedenen Balinger Schulen stattgefunden hatte. Rund 600 Schüler hätten ihre Vorstellungen und Wünsche zum Standort äußern können, wobei nahezu identische Anforderungen genannt worden seien: nicht zu weit weg von der Innenstadt und von einem Supermarkt, aber nicht zu nahe an bewohnten Gebäuden. Laut Brendle hätten sich die Schüler begeistert eingebracht, inzwischen hätten sich viele zum Vorschlag geäußert.

Auch weiterhin sollen sich die Jugendlichen an dem Vorhaben beteiligen, so Brendle weiter, nämlich dann, wenn es um den Entwurf des neuen Jugendhauses gehe und um die Angebote, die es in dieser Einrichtung geben sollte. Die ersten Vorschläge reichten von einem Café über einen E-Sports- und Fitnessraum bis hin zu einer Küche. Für den Außenbereich können sich die Jugendlichen eine Grillstelle sowie eine Graffiti- und Kletterwand vorstellen und einen Street-Soccer-Käfig. Brendle hofft, dass sich noch weitere Jugendliche in den Prozess einklinken.

Oberbürgermeister Helmut Reitemann versicherte, dass es bei der Beteiligung der Jugendlichen bleiben werde. "Der bisherige Weg wird beibehalten", so Reitemann, womit er die "direkte Ansprache" an die Jugendlichen meinte wie auch den Kontakt über die sozialen Medien.

Die Ausschuss-Mitglieder sprachen sich einstimmig für den Standort in der Hindenburgstraße aus. Der Gemeinderat entscheidet nun, ob dort auch gebaut wird.

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