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Balingen Jugendhäuser gehen auf Wünsche ein

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Die Ansprechpartner für die offene Jugendarbeit in Balingen (von links): Jochen Brendle (Leiter Kinder- und Jugendbüro), Christine Witzemann (Jugendhaus Insel), Florian Sülzle (Jugendhaus Insel), Beate Zöld (Jugendtreff Endingen), Rainer Didra (Jugendtreff Frommern und dienstags Jugendhaus Insel) sowie Karin Eßwein (Jugendtreff Engstlatt). Foto: Stadt

Balingen - Was müsste es in einem Jugendtreff geben, das auch Neun- bis Zwölfjährige cool finden? Anhand der Wünsche und Anregungen von Kindern und Jugendlichen ist das Programm der Balinger Jugendtreffs neu ausgerichtet worden.

1300 Fragebögen hatte das Kinder- und Jugendbüro zwischen November und Januar an die Schulen verteilt. Rund 800 Antworten sind eingegangen. Dabei habe sich herausgestellt, dass viele die Jugendtreffs noch gar nicht kannten, und wenn doch, dann nur vom Hörensagen, sagt der Leiter des Balinger Kinder- und Jugendbüros, Jochen Brendle.

Manchen Kindern werde sogar verboten, zu kommen. Manch einer, der die Einrichtungen nicht kenne, würde glauben, dass da geraucht und getrunken werde, und dass es Drogen gebe.

Alles nicht wahr: "Es darf jeder kommen, ungeachtet der Herkunft oder Religion. Und es kostet kein Geld." Zwar könne man eine Cola oder einen kleinen Snack kaufen, aber man müsse das nicht. Und Tischkicker, Dart oder Billard gebe es kostenlos.

Wünsche werden umgesetzt

Es habe sich herausgestellt, dass sich die Gruppe der Zehn- bis Zwölfjährigen wöchentlich feste Gruppenangebote wünschen. Und andere Öffnungszeiten, denn die Jüngeren wollten nicht unbedingt mit den 17- bis 18-Jährigen zusammenkommen. So sei es zu dem Kochclub gekommen, den es jeden Dienstag von 16 bis 18 Uhr im Jugendhaus Insel geben soll. "Kochen ist in", weiß Brendle. "Die Teilnahme kostet einen Euro, und es wird gemeinsam gekocht und gegessen", erklärt er. Dabei dürften die Kinder und Jugendlichen selbst entscheiden, was auf den Tisch kommt. Zum Beispiel internationale Gerichte.

Jeden Mittwoch zwischen 15.30 und 18 Uhr ist Teenie Time (ab zehn Jahre), und jeden Freitag von 14.30 bis 17.30 wird es das Mädchencafé Madonna geben (ab elf Jahre). "Die Älteren wissen dann, dass sie erst ab 18 Uhr reindürfen", sagt Brendle.

Mit neuem Sofa und neuen Barhockern erwartet der renovierte Frommerner Jugendtreff seine Besucher an diesem Freitag ab 18 Uhr bei der Eröffnungsparty mit Playstation-Turnier. Für die Schüler des Schulverbunds gebe es jetzt von Montag bis Donnerstag jeweils um die Mittagszeit das Schülercafé; der Teenie-Treff (ab Klasse fünf) ist jeden Mittwoch ab 14 Uhr geöffnet. Einen Teenie-Treff wird es auch in Engstlatt geben: jeden Donnerstag von 16 bis 18 Uhr (ab zehn Jahreb).

Ziel sei es, Jugendhaus und Jugendtreffs bekannt zu machen, "auch von innen". So starten viele Aktionen beim Sommerferienprogramm am Jugendhaus Insel. Auch neue Spielgeräte werden angeschafft. Zum Beispiel ein Flipperautomat für Engstlatt. Und ein Airhockey-Spiel für die Insel. Auch werde es in allen Jugendtreffs demnächst kostenloses offenes WLAN geben. "Die Jüngeren sollen mit der Jugendarbeit aufwachsen", wünscht sich Brendle.

Die Digitalisierung macht vor der offenen Jugendarbeit nicht Halt: Über die neuen Angebote können sich Kinder und Jugendliche demnächst mittels einer Jugendhaus-App informieren. Der Name dafür werde noch gesucht, die Jugendlichen dürfen Vorschläge machen – daraus werde dann der Sieger gekürt.

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