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Balingen Januar zur Hälfte vorbei – und kein Winter in Sicht

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Wo bleibt der Winter, wo bleibt der Schnee? Noch ist nichts in Sicht. Foto: Maier Foto: Schwarzwälder Bote

Balingen-Heselwangen (jet). Wer erinnert sich? Der Januar vor einem Jahr war in der Gesamtbilanz eine Nuance zu kalt, viel zu dunkel und auch nässer und schneereicher als üblich. Der Januar 2019 wies laut den Daten der Wetterstation von Karl-Heinz Jetter in Heselwangen insgesamt eine Niederschlagsmenge von 55,6 Litern, aber nur 46,1 Sonnenscheinstunden auf, dazu kam Neuschnee von 40 Zentimetern und eine geschlossene Schneedecke an 22 Tagen.

Und jetzt, nachdem bereits der halbe Januar 2020 vorbei ist: bislang ein viel zu warmer und viel zu trockener Monat, recht sonnig und von Schnee immer noch weit und breit keine Spur.

Und was prophezeite der sogenannte Hundertjährige Kalender fürs Mondjahr 2020? Ging das Jahr 2019 mit bitterer Kälte zu Ende, ändert sich diese Witterung im Januar 2020 nicht. Der ganze Monat verspricht eisig kalt zu werden. Lediglich in den letzten beiden Tagen des Jänner kehrt angeblich Milde ein, so die Prophezeiung, der manche Leute immer noch Glauben schenken.

Klar ist: Der Januar 2020 ist zur Hälfte vorbei, und auch 2019 wurde der Januar erst in der zweiten Hälfte stramm winterlich. Aber das diesjährige Wetter müsste in seinen Winterelementen noch kräftig aufholen, um aus dem Januar noch einen Wintermonat machen zu können. Danach sieht es bis jetzt nicht aus – auch in den nächsten Tagen bleibt der Winter fort, weder starken Frost noch Schneefall wird es auf Stationshöhe in Heselwangen geben, und die bislang gemessenen Werte im bisherigen Verlauf sind alles andere als winterlich gewesen.

Im Mittel ist der bisherige Januar um 3,1 Grad zu warm, an Niederschlag sind erst 2,1 Liter gefallen, und dabei war nicht eine einzige Schneeflocke. Sonnenschein gab es heuer bereits 42,1 Stunden – das sind nur vier Stunden weniger als im ganzen Januar 2019 die Sonne schien.

Und ebenfalls im Rückblick: Am 12. Januar 2019 lagen an der Station (573 Meter über dem Meer) 13 Zentimeter Schnee – die mächtigste Schneedecke des ganzen Jahres 2019. Im nahen Meßstetten (900 Meter über dem Meer) waren es am selben Tag vor einem Jahr 39 Zentimeter Schnee, auf dem Kniebis 1,2 Meter – und in Alpennähe und in den Alpen versanken Bayern, die Schweiz und Österreich im Schnee. Die Medien berichteten von einem Schneechaos, in dem auch Menschen ums Leben kamen.

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