Samuel Schneider konnte mit der TSG II bei seinem „persönlichen Heimspiel“ in Dotternhausen einen klaren Sieg einfahren. Foto: Kara

Mit einem überzeugenden 6:0-Sieg gegen die Spvgg Freudenstadt verabschiedete sich die U23 der TSG Balingen in die Winterpause.

TSG-Cheftrainer Philipp Wolf konnte nach dem überzeugenden Auftritt seiner Schützlinge auf dem Kunstrasen in Dotternhausen nur zufrieden sein. Nach dem Sieg des SV Zimmern o.R. in Seedorf am Vortag kann die Balinger U23 zwar nicht als Tabellenführer überwintern, doch die eigenen Hausaufgaben wurden mehr als gewissenhaft erledigt. „Letztes Spiel gewonnen, zu Null gespielt, in allen Belangen die bessere Mannschaft gewesen – damit sind wir natürlich zufrieden“, so Wolfs Fazit nach der Partie.

 

Beinahe der frühe Schock

Die Geschichte der 90 Minuten im Nieselregen von Dotternhausen ist schnell erzählt. Bereits in der ersten Minute hätte das Schlusslicht aus Freudenstadt den großen Favoriten beinahe geschockt, nachdem sich TSG-Keeper Duha Dogan verschätzte und Mert Karaaslan deshalb – wenn auch in Bedrängnis – ins leere Tor einschieben konnte. Maximilian Herberth erlief die Kugel noch vor der Torlinie. Es sollte die einzige echte Großchance der Spvgg an diesem Nachmittag bleiben.

Inans erster Streich

Denn fünf Minuten später eröffnete Mirhan Inan den Balinger Tor-Regen sehenswert: Nach einer flachen Hereingabe von Kapitän Florian Barth lupfte er den Ball gekonnt über Freudenstadts liegenden Keeper Dennis Kübler und konnte anschließend locker zum 1:0-Führungstreffer einschieben. Wiederum wenige Minuten später durfte sich Kübler zwar nach einem Volley von Silas Bader mit einer starken Parade auszeichnen, doch nach der anschließenden Ecke stand es 0:2 aus Sicht der Gäste. Baders erster Versuch wurde noch geblockt, Barths Volley aus dem Rückraum dann aber nicht mehr.

Entscheidung noch vor der Pause

In der Folge beruhigte sich die Partie ein wenig, was dann auch Wolfs einziger Kritikpunkt an seiner Mannschaft war: „Da haben wir bis zum 3:0 unser Spiel ein bisschen verloren. Das habe ich den Jungs in der Halbzeit dann auch gesagt.“ Dennoch gelangen noch vor dem Seitenwechsel zwei weitere Treffer. Erst war der aufgerückte Abwehrchef Bastian Maier nach einem Chip-Pass von Samuel Schneider mit einer schönen Ballannahme und einem überlegten Abschluss erfolgreich, dann musste Inan nach einem Querpass von Noah Braun nur noch ins leere Tor einschieben.

Saisontor Nummer 16

Nach dem Seitenwechsel nahmen die Balinger merklich den Fuß vom Gaspedal, ließen Freudenstadt aber dennoch zu keinem Zeitpunkt wirklich ins Spiel kommen. Inan schnürte eine Viertelstunde nach Wiederanpfiff seinen Dreierpack (seine Saisontore 14 bis 16) und der eingewechselte Nathan Cuflom machte in der Schlussphase das halbe Dutzend zum 6:0-Endstand voll. TSG Balingen II – Spvgg Freudenstadt 6:0 (4:0). Balingen: Dogan, Herberth, Maier, Bader, Inan (65. Quartey), Braun (56. König), Berger, Thomaidis (65. Cuflom), Barth (78. Fortenbacher), Neff (72. Draskovic), Schneider. Freudenstadt: Kübler, Djekic (79. Armbruster), Celikkol (46. Bensch), Lisicar (46. Weimer), Süzgec (46. Aboubakar), Schaber, Kaupp, Ade, Camara, Karaaslan (46. Kroboth), Kara. Tore: 1:0 Inan (6.), 2:0 Barth (10.), 3:0 Maier (44.), 4:0 Inan (45.+2), 5:0 Inan (59.), 6:0 Cuflon. Schiedsrichter: Stefan Jokic. Zuschauer: 100.