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Balingen Hexen, Trolle und Co. ziehen bei Fackelumzug durch Stadt

Von
Foto: Roland Beck

Balingen - Petrus ist ganz offenbar ein Freund der Balinger Fasnet: Zwischen Orkan und Schnee hat er den Narren der Eyachstadt perfektes Wetter für den 23. Fackelumzug geschenkt.

Das bunte Treiben begann am Samstagmittag mit der Kinderfasnet in der Messehalle. Narren-Chef Andreas Hebrank und seine Feuerhexen hatten mit den Loable die Halle bunt geschmückt und ein kunterbuntes Programm zusammengestellt.

Moderiert von Michael Greß und Miriam Deigendesch gab es Tänze, Kinderschminken, Lumpenkapellen, Guggenmusik, Hüpfburg, Luftballon-Tiere – der Narrensamen konnte sich so richtig ausleben. Auch die Balinger Kindergärten Neige, Schmiden und zum ersten Mal auch St. Franziskus waren tatkräftig beteiligt, außerdem die Kinder der Tanzgarde der Narrenzunft Frommern und die Cheerleader des HBW Balingen-Weilstetten. Die Eyachhexen, Binsenhexen und Balingo Guggis waren als Gäste auch vor Ort und stimmten sich schon mal auf den bevorstehenden Fackelumzug ein.

Um kurz nach 19 Uhr setzte sich auf dem Marktplatz der Tross von 72 närrischen Gruppen mit 2500 Hästrägern und Musikern, begleitet von einigen Umzugswagen und -wägele, in Bewegung. Tausende Besucher säumten die Friedrich- und die Ebertstraße. Auf dem Tribünenwagen an der Torbrücke warteten bereits Andreas Hebrank und Oberbürgermeister Helmut Reitemann mit Gattin Cäcilia, um die Narren zu begrüßen, die teilweise mehr als 100 Kilometer Anfahrt auf sich genommen hatten, um an der Balinger Fasnet teilzunehmen. So etwa die Silberberg-Hexen aus Bahlingen am Kaiserstuhl. Auch für viele alteingesessene Zünfte aus der Region ist der Fackelzumzug ein fester Termin im Kalender der fünften Jahreszeit geworden. An die zwei Stunden dauerte das Narrentreiben, ehe sich der Zug in der Messehalle zum öffentlichen Fasnetsball versammelte.

Dass Fasnetsfreunde trotz aller Ausgelassenheit die Notlage von Mitmenschen nicht aus dem Auge verlieren, zeigte sich beim Zunftmeisterempfang: Wie Andreas Hebrank unter Applaus seiner Zunftmeister-Kollegen erklärte, wurde dieses Jahr auf Gastgeschenke verzichtet, um das Geld für den kleinen Tiago aus Binsdorf zu spenden.

Auch politisch gab es noch ein Statement einer Zunftmeisterin: "Wir Narren machen die Welt bunter. Aber die Farbe Braun kommt nur auf unserem Häs vor – und sonst nirgends!"

Danach ging es mit ordentlich Guggamusik, Lumpenkapellen und Tanzeinlagen lustig weiter bis in die Morgenstunden.

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