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Balingen Grandts Prognose: Der Euro stirbt

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Balingen (gu). Was geschieht, wenn die Euro-Währungszone, wie von etlichen Wirtschaftswissenschaftlern prophezeit, zusamenbricht? Der Balinger Autor Guido Grandt ("Logenmord Jörg Haider?", "Waldorf Connection. Rudolf Steiner und die Anthrophosophen", "Der Amoklauf von Winnenden: Hintergründe, Widersprüche und Vertuschungen") geht der Frage in einer 418 Seiten starken Arbeit mit 1139 Fußnoten und umfangreichen bibliographischen Angaben nach.

"2018 – Deutschland nach dem Crash", das demnächst im Buchhandel aufliegen soll und das der Autor bei einer Lesung in der Balinger Buchhandlung Daniel am Donnerstag, 27. Juni, ab 19.30 Uhr vorstellt, wird auf diversen Internet-Plattformen als "Enthüllung" angekündigt. Zu Unrecht, denn eine Enthüllung ist es nicht. Es ist vielmehr eine akribische Dokumentation des Ist-Zustands und der Entwicklung in Griechenland und den anderen EU-Krisenländern, der Machenschaften von Banken und Superreichen.

Darüber hinaus steuert der Autor (fiktive!) Szenarien bei, die anhand von Beispielen aus der jüngeren Geschichte mögliche Entwicklungen aufzeigen: Inflation, Ausstieg aus der gemeinsamen Währung, Euro-Rebellion. Die Prognose "2018" für den Euro-Crash stammt von dem Mathematiker und Wirtschaftswissenschaftler Bernd-Thomas Ramb.

Dessen "Wahrscheinlichkeitskurve" für eine Währungsreform basiert auf der demografischen Entwicklung in Deutschland. Für das Jahr 2017 hat Ramb eine Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent errechnet, für 2018 wäre die Wahrscheinlichkeit größer, dass eine Währungsreform kommt, als dass sie nicht kommt.

Das Buch ist nicht nur Angstmache. Es liefert auch Alternativen von verschiedenen Politikern, Ökonomen und Finanzexperten, wie diese Szenarien vermieden werden können, und es zeigt ein (mögliches) Deutschland nach dem Euro-Crash, wie es laut Grandt morgen schon sein könnte.

das buch: Guido Grandt, "2018 – Deutschland nach dem Crash", gugra-Media Verlag, 2013, 418 Seiten, 21,99 Euro.

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