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Balingen Geschichtspfad mit Stolpersteinen

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Verdi-Senioren informieren sich in Rottenburg über die jüdische Geschichte. Foto: Privat Foto: Schwarzwälder Bote

Balingen. Der Arbeitskreis Spurensuche der verdi-Senioren Zollernalb traf sich in Rottenburg. Auf dem Programm stand eine Führung unter dem Titel "Stolpersteine und jüdisches Leben in Rottenburg".

Bei der Begrüßung freute sich Rudi Seegis, dass Ekkehard Kaupp als Kenner der Geschichte, nicht nur der von Rottenburg, die Senioren führte. Nach seiner Einführung über das Judentum im Mittelalter informierte Kaupp, dass Kaiser Josef II 1780 das Leben für die Juden humaner gestaltete. Damals wurden die Juden in die Gesellschaft eingebunden. Die Schulpflicht der Kinder und der Ackerbau auf Pachtbasis war nun für die Juden möglich. Sie durften auch ein Handwerk ausüben, Firmen und Manufakturen gründen sowie Fuhrhandel betreiben. Der Erwerb von Boden war aber nur nach Übertritt zum Christentum möglich. Die Kennzeichnung "Jude" an der Kleidung war weggefallen.

Kaupp ging dann auf den Leidensweg verschiedener Judenfamilien in Rottenburg ein. Er berichtete zudem, dass Staatsminister Bolz 1945 von den Nazis in Plötzensee hingerichtet worden war, weil er am Hitlerattentat indirekt beteiligt gewesen sei. Weitere Stolpersteine sowie das jüdische Denkmal am Metzelplatz wurden in Augenschein genommen.

Nach einem Blick auf das Schloss, das eine Justizvollzugsanstalt mit rund 700 Häftlingen ist, ging es weiter zum Neckarufer, an dem ein Geschichtspfad in Form von Stolpersteinen angelegt ist. Die Besichtigung der St.-Moriz-Kirche bildete den Abschluss der Führung. Beim Ausklang beantworte Ekkehard Kaupp noch viele Fragen.

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