Das Feuerwehrhaus in Ringingen ist eines der Projekte im Zollernalbkreis, das gefördert wird.Foto: Rapthel-Kieser Foto: Schwarzwälder Bote

Förderung: 643 690 Euro erhalten die Gemeinden für Ausbau der Brandbekämpfung

Die Gemeinden im Zollernalbkreis erhalten vom Land Baden-Württemberg für das Jahr 2021 insgesamt 643 690 Euro zur Projektförderung im Feuerwehrwesen.

Zollernalbkreis. Damit können laut einer Mitteilung des Landratsamts im Zollernalbkreis der Umbau beziehungsweise die Erweiterung der Feuerwehrhäuser in Burladingen-Ringingen sowie in Rangendingen bezuschusst werden.

Des Weiteren werden Beschaffungen von Feuerwehrfahrzeugen in Balingen, Burladingen, Straßberg, Hechingen, Meßstetten und Rangendingen unterstützt. Für die Feuerwehr Balingen wird außerdem die Erneuerung der Schlauchwerkstatt bezuschusst.

Alle Fördergelder, die das Land Baden-Württemberg zur Förderung des Feuerwehrwesens einsetzt, kommen aus der Feuerschutzsteuer; diese wird auf Versicherungsprämien auf Feuerversicherungen erhoben. Die Einnahmen aus dieser Steuer werden zweckgebunden für den Brandschutz verwendet.

Wie viele Fördergelder für die Feuerwehren zur Verfügung stehen, hängt also davon ab, wie viele Einnahmen jährlich aus der Feuerschutzsteuer erzielt werden.

Die Städte und Gemeinden müssen für die Feuerwehren regelmäßig moderne Technik beschaffen, Feuerwehrhäuser modernisieren oder neu bauen. Beim Landratsamt Zollernalb kann für solche Maßnahmen eine Förderung beantragt werden.

Landesweit stehen teilweise kostenintensive Projekte bei den kommunalen Feuerwehren an. Das Innenministerium verteilt die zur Verfügung stehenden Fördermittel den Regierungspräsidien, und das Regierungspräsidium Tübingen weisen den Landkreisen hierfür die Fördermittel zu.

Dabei wird darauf geachtet, dass anhand der Priorität die wichtigsten Maßnahmen berücksichtigt werden können. Im Zollernalbkreis mussten in den vergangenen Jahren einzelne kostspielige Projekte von den Gemeinden teilweise auf Folgejahre verschoben werden, in denen dann eine Förderung möglich wurde. Insgesamt konnten erfreulicherweise in diesem Jahr alle Anträge bezuschusst werden.

"Die Feuerwehren im Zollernalbkreis sind während der Corona-Pandemie weiter einsatzbereit und unterstützen bei der Bewältigung der Pandemie. In Sicherheit zu investieren zahlt sich aus. Wir freuen uns, dass wir mit Landesmitteln die notwendigen Investitionen bei den Feuerwehren unterstützen können", sagt Kreisbrandmeister Stefan Hermann.

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