BETRIFFT: Leserbrief "Ein trauriger Tag für die Bürger" vom 12. August

"Profit vor Gesundheit" nennt Helmut Gimbel in seinem Leserbrief mit Recht den vielgelobten Kompromiss zwischen dem Konzern Holcim und der Gemeinde.

Werkleiter Dieter Schillo kann gut lachen. Der Kommentator spricht gar in pseudoreligiöser Sprache "Es ist vollbracht".

Doch so naiv kann ich die Dinge nicht sehen. Die Zukunft der Zementindustrie ist mit Umweltverschmutzung sowie Giften für Mensch und Umwelt erkauft.

In der Abmachung ist keine Zusage darüber gemacht, bessere Filteranlagen in Dotternhausen einzubauen. Wie soll bei einem solchen Verhalten bei Holcim der Dorffrieden in Dorf und Land eingehalten werden? Angst lässt sich nicht eindämmen.

Wie soll der Bürger im Zollernalbkreis sich beruhigen, wenn Gemeindeverwaltung und Behörden die Kritik als Störertum abtun?

Bringen Sie die Sache in Ordnung, also eine saubere und umweltfreundliche Zementherstellung. Die Bevölkerung dankt es Ihnen.

Gebhard Wörner | Balingen

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