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Balingen Engstlatter können sich freuen – Frommerner frustriert

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Mit Charme der 1960er-Jahre: die Jahnstraße in Frommern. Viel ändern wird sich dort so schnell nichts. Foto: Maier Foto: Schwarzwälder Bote

Balingen (mai). Die Balinger Stadträte haben am Dienstag rund dreieinhalb Stunden lang die Haushalte der Gesamtstadt sowie der Eigenbetriebe Stadtwerke und Gartenschau durchgekaut. Dabei kamen eine Vielzahl an Themen zur Sprache, Anträge wurden gestellt, und mitunter machte sich auch Ärger Luft.

Eine knappe Mehrheit fand das Begehren der Grünen, noch in diesem Jahr eine Planungsrate von 30 000 Euro bereitzustellen für die Ertüchtigung des Lehrschwimmbeckens am Schulzentrum Längenfeld, dem, wie Erwin Feucht betonte, größten Balinger Schulzentrum. Die Sanierung der rund 60 Jahre alten Anlage wurde vor einigen Jahren mit rund dreieinhalb Millionen Euro veranschlagt, das Geld dafür sei heute da, so Feucht. Oberbürgermeister Helmut Reitemann erinnerte daran, dass es 2007 Überlegungen gegeben habe, ein Lehrschwimmbecken am Eyachbad anzulegen.

Der Antrag der SPD, wonach alle Balinger Vereine – ausdrücklich auch diejenigen, die einen sozialen Zweck verfolgen wie die Hospizgruppe, der Kinderschutzbund oder der Tafelladen – nach denselben Förderrichtlinien wie Sport- und Kulturvereine Unterstützung beantragen können, wurde in einen Arbeitsauftrag an die Stadtverwaltung umgewandelt. Diese will zunächst Daten und Fakten zusammensammeln, der eigentliche Antrag kommt zu einem späteren Zeitpunkt.

Ebenfalls ein "Arbeitsauftrag" betrifft auf Anregung der Grünen die Endinger Kita: Dort gebe es viele Baustellen, sagte Fraktionssprecherin Sevgi Turan-Rosteck: Die Krippe benötige mehr Raum. Im Gebäude gebe es immer wieder Schimmel, eine Sanierung sei notwendig – oder vielleicht sogar ein Neubau?

Freuen können sich derweil die Engstlatter darauf, dass es nun wohl endlich konkret wird mit der neuen Brücke über Bahnschienen und damit der vernünftigen Zufahrt ins Wohngebiet Hertenwasen. Tiefbauamtsleiter Stefan Streich sagte, er sei in intensiver Abstimmung mit der Bahn. Für dieses Jahr ist eine Planungsrate von 150 000 Euro vorgesehen, in den Folgejahren weitere Bau-Tranchen in Höhe von rund 1,7 Millionen Euro.

Dagegen sitzt der Frust der Frommerner tief – nicht nur, weil der Neubau der Eyach-Brücke an der Blumentalstraße nach der Grätsche des Denkmalamts auf Eis liegt (wir berichteten), sondern auch, weil die Neugestaltung der Jahnstraße und damit des Zentrums Buhren wieder nicht in der Finanzplanung auftaucht. Eine Verschiebung des Projekts auf den "Sankt Nimmerleinstag" sei "nicht akzeptabel", meinte der Frommerner CDU-Mann Günther Meinhold. Baudezernent Michael Wagner sagte, das Vorhaben sei eine "sehr aufwändige Geschichte", es koste voraussichtlich rund 2,5 Millionen Euro. Man müsse in diesem Bereich "schonend vorgehen", um den dortigen Geschäften durch eine lange Bauzeit nicht den Todesstoß zu versetzen. In einem ersten Schritt sollen die Kreuzungen Buhrenstraße und Richard-Wagner-Straße aufgehübscht werden.

  Verabschiedet werden die Haushalte in der Sitzung des Gemeinderats am Dienstag, 28. Januar (17 Uhr, Stadthalle).

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