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Balingen Ein kleiner Roboter, der tanzen kann

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Der Organisator der Wissens-Werkstatt, Frederic Deschler, Walter Bleibel von der Forscherwerkstatt, die Projektleiter Thomas Reitter und Katharina Höckh sowie VHS-Leiter Ottmar Erath (von links) freuen sich über die großen und kleinen Roboter. Foto: Reich Foto: Schwarzwälder Bote

Kinder und Jugendliche für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik zu begeistern, ist das Ziel der Wissens-Werkstatt Zollernalb der VHS. Jetzt hat sie ihr neues Programm vorgestellt.

Balingen. Junge Menschen, die sich gerne mit Technik und IT beschäftigen, sind bei der Wissens-Werkstatt Zollern­alb richtig. Die bietet in diesem Jahr 56 Kurse und Exkursionen zum Bereich Naturwissenschaften an. Die Wissenswerkstatt mit Standorten in Balingen-Weilstetten und Haigerloch-Stetten ist in die Bereiche "Jugend Technik Schule" und "Coding College" aufgeteilt. Die "Jugend Technik Schule", die es seit 2016 gibt, bietet dabei Workshops und Exkursionen für Jugendliche und Kinder ab zehn Jahren an.

Diese lernen beispielsweise, wie man richtig auf einer Tastatur schreibt oder wie man Computerprogramme wie Word und Powerpoint in der Schule einsetzt. Doch auch Bauen und Basteln kommen nicht zu kurz. So gibt es Werkstattkurse, in denen Drachen und Raketen gebaut, Tischkicker und Nistkästen geschreinert oder eine Soundbox konstruiert werden.

Speziell für Mädchen von zwölf bis 14 Jahren gibt es eine Stromwerkstatt, in der eine Stadt mit LED-Leuchten erhellt wird. Im "Science Lab" beschäftigen sich die jungen Forscher mit Wasser und Luft, Magnetismus und Farbe und erkunden sogar den Weltraum. Dabei können bei manchen Angeboten schon Kinder ab vier Jahren mitmachen – früh übt sich, wer ein Wissenschaftler werden will.

Um den Forscher-Nachwuchs bemüht sich auch der alljährliche Wettbewerb "Jugend forscht". Doch bisher nahmen nur wenige Kinder und Jugendliche aus dem Zollernalbkreis daran teil.

Um das Interesse an dem Wettbewerb zu wecken, gibt es am Mittwoch, 28. März, im VHS-Zentrum in Weilstetten dazu einen Aktionsnachmittag. Moritz Wolf aus Geislingen und Antonio Schmusch aus Dotternhausen, die beide schon erste Preise bei "Jugend forscht" gewonnen haben, stellen ihre Projekte vor und geben Hilfestellung bei der Suche nach eigenen Wettbewerbsthemen.

Das Programmieren steht beim "Coding College" im Mittelpunkt. Dabei geht es bereits mit den Vorschulkindern los. Die erleben allerlei Abenteuer mit dem Bee-Bot, einem Bienenroboter, der sich mit Hilfe von Tasten programmieren lässt.

Kinder ab sechs Jahren können mit dem Roboter Dash die elektronische Welt erkunden. Dash erkennt Stimmen, kann singen und sogar tanzen. Jungen und Mädchen ab der zweiten Klasse lernen Ozobot kennen, einen niedlichen Roboter in Pralinengröße, der durch Aufmalen von bunten Linien gesteuert werden kann.

In weiteren Angeboten des "Coding College" werden erste Programme geschrieben, zum Beispiel mit der Programmiersprache Scratch, bei der Elemente per Maus zusammengefügt werden.

Für Siebt- bis Neuntklässler besteht in einem Kurs sogar die Möglichkeit, eigene Android-Apps zu kreieren. Doch Projektleiterin Katharina Höckh betont: "Unser Ziel ist es nicht, den ganzen Zollernalbkreis zu Programmierern zu machen." Vielmehr soll das Interesse bei Kindern und Jugendlichen geweckt werden. Deshalb gibt es beispielsweise das Escape-Room-Spiel "Gefangen in der Burg Hohenzollern". Hier entkommt nur derjenige, dem es gelingt, alle Coding-Rätsel zu lösen.

Um noch mehr junge Menschen zu begeistern, ist das "Coding College" auf der Suche nach weiteren Dozenten. Dabei betont Volkshochschul-Leiter Ottmar Erath: "Das müssen keine examinierten Lehrer sein. Auch Handwerker und Elektroniker im Ruhestand sind willkommen."

 Das komplette Programm gibt es im Internet unter wis senswerkstatt-zollernalb.de. Dort ist auch eine Anmeldung möglich.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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