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Balingen Delegation informiert sich über Vorhaben in Stadt

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Kunst im Kreisel: Das Schaufelmühlrad ist am Montag am Hinteren Kirchplatz installiert worden. Foto: Maier

Balingen - Im Rahmen ihrer Städtebaureise haben sich der Tübinger Regierungspräsident Klaus Tappeser und Landeswirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (beide CDU) am Montag über verschiedene Vorhaben in Balingen informiert, die mit Fördermitteln des Landes realisiert wurden oder derzeit in der Entstehung sind.

Tappeser sagte dabei, dass Balingen derzeit einer der Förderschwerpunkte in Baden-Württemberg sei – auch angesichts der bevorstehenden Gartenschau, die für die Stadtentwicklung einen großen Schub bringen werde, fließen große Summen in die Eyachstadt. Oberbürgermeister Helmut Reitemann bedankte sich dabei für die bisherige und noch kommende finanzielle Unterstützung. Seit 1980 flossen rund 20 Millionen an Städtebaufördermitteln; für die Gartenschau rechnet die Stadtverwaltung mit weiteren rund 12 Millionen Euro an Zuschüssen vom Land.

Hoffmeister-Kraut meinte, dass die bisher bereits umgesetzte Stadtsanierung – etwa die Fußgängerzone in der City oder das Viertel Klein-Venedig – überaus gelungen sei. Sie muss es wissen, hat sie doch die Entwicklung als Balingerin hautnah erlebt und als frühere Stadträtin zum Teil auch mitgestaltet.

Auftakt des Spaziergangs war am Rathaus; von dort ging es zunächst zum Hinteren Kirchplatz, wo sich vor allem Tappeser von der Attraktivität des dortigen Wasserspiels sowie des gesamten Areals überzeugen konnte: Zahlreiche Kinder rannten durch die Fontänen, das Café nebenan war gut besucht. Quasi pünktlich zum Besuch der Delegation war auf dem Kreisverkehr am Montag zudem das stählerne Schaufelmühlrad aufgestellt worden, das auf die Idee von Pascal Ohrnberger zurückgeht.

Nach einem Abstecher zum neuen Mühltorplatz erläuterte Baudezernent Michael, was sich in Klein-Venedig zu Beginn dieses Jahrtausends gertan hat und was sich entlang des anderen Eyachseite im Zusammenhang mit der Gartenschau noch tun wird: der neue durchgängige Uferweg bis zum neuen Stadtarchiv auf dem westlichen Teil des Freibadparkplatzes, für das in der kommenden Woche der Spatenstich erfolgt, die Eyachterrassen, oder die neue Wohnbebauung im Gebiet Roßnägele, wo die Balinger Wohnbau vier Gebäude mit zusammen mehr als 30 Wohnungen errichtet.

Bereits weit fortgeschritten ist der Bau des Jugendhauses in den Eyach-Auen, auch dafür gibt’s Geld vom Land. Hochbauamtsleiter Frieder Theurer sagte, beim Bau des neuen Jugendzentrums habe man Wert auf ein nachhaltiges Konzept sowie darauf gelegt, ein breitgefächertes Angebot für die Jugendlichen bereitstellen zu können. Jochen Brendle, Leiter des Kinder- und Jugendbüros, sagte, das Balinger Jugendhaus werde auch deswegen so besonders, weil das Gebäude unter wesentlicher Beteiligung der Kinder und Jugendlichen geplant worden sei.

Letzte Station war der Balinger Bahnhof: Das Umfeld, Teil des Sanierungsgebiet Innenstadt, erhält dort von 2021 an ein neues Gesicht. Die Bahnhofstraße wird ebenso aufgehübscht wie der Bahnhofsvorplatz – vorausgesetzt, der Kaufvertrag über die Fläche zwischen Eigentümer Peter Seifert und der Stadt kommt zustande. Dass es so kommt, daran hatte am Montag aber niemand einen Zweifel.

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