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Balingen BTG macht den Weg für den Aktivpark frei

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So soll es dereinst am Ufer der Eyach, wo jetzt noch die Tennisplätze sind, aussehen, wenn es nach den Planern der Gartenschau geht. Mit dem Beschluss der BTG-Mitglieder ist der Weg für diese Planungen nun frei. Entwurf: Planstatt Senner Foto: Schwarzwälder Bote

Einen für die Zukunft ihres Sports in Balingen sowie für die Stadtentwicklung wegweisenden Beschluss haben die Mitglieder der Balinger Tennisgemeinschaft (BTG) am Freitagabend gefasst. Die Plätze an den Eyach-Auen werden aufgegeben und sollen nach Ostdorf verlagert werden. Damit ist der Weg für eines der Kernprojekte der Gartenschau frei.

Balingen. Teils mit Wehmut, teils trotz noch offener Fragen fiel die Entscheidung einstimmig aus – wie bereits jene der Mitglieder des Ostdorfer Tennisclubs, die sich Ende 2018 unisono dafür ausgesprochen hatten, die Balinger Tenniskameraden aufzunehmen. Zudem erteilten die BTGler den Vorsitzenden Gerd Riethmüller und Christoph Nufer den Auftrag, mit der Stadt die Modalitäten der Verlagerung, die finanzielle Entschädigung für das Clubheim sowie gemeinsam mit Vertretern des TC Ostdorf die Erweiterung der dortigen Anlage zu verhandeln.

Für die Planungen der Stadtverwaltung bedeutet das Votum der Balinger sowie die Bereitschaft der Ostdorfer, diese aufzunehmen, einen Durchbruch mit Blick auf die Planungen für die Gartenschau. Anstelle der Tennisplätze soll an der Eyach bis zum Jahr 2023 neben dem neuen Jugendhaus der Aktivpark sowie das neue Eyach-Ufer angelegt werden. Das ist nun – vorbehaltlich einer Einigung zwischen den Vereinen und der Stadt sowie der Zustimmung des Gemeinderats zu den dadurch entstehenden Kosten – möglich.

Voraussichtlich rund 180 der aktuell 205 BTG-Mitglieder werden laut einer Befragung nach Ostdorf wechseln; 23 erklärten, diesen Schritt nicht mitmachen zu wollen. Seitdem die Planungen für die Verlagerung und damit die Aufgabe der Tennisplätze an der Eyach im vergangenen Jahr immer konkreter geworden waren, haben nach Angaben von Riethmüller rund 50 Mitglieder dem Verein den Rücken gekehrt. Die Zahl der wechselbereiten BTGler ist entscheidend dafür, wie viele neue Plätze auf der Anlage in Ostdorf angelegt werden.

Derzeit wird das Spiel mit der gelben Filzkugel dort auf vier Courts betrieben. Mindestens vier weitere müssen es durch den Zuwachs seitens der Balinger wohl sein. Man werde bei den Verhandlungen darauf drängen, dass im Bebauungsplan auch die Möglichkeit für zusätzliche Plätze gegeben sei, sagte Riehtmüller – dies für den Fall, dass der Tennissport entgegen dem Trend der Vorjahre doch wieder Zulauf erfahre oder sich noch andere Vereine der Fusion anschließen wollten.

Klar sei, so der BTG-Vorsitzende, dass die Verlagerung sowie die Neuanlage der Plätze in Ostdorf für die BTG und den TC "kostenneutral" verlaufen müssten. Sprich: Die Stadt soll, so sei es auch mit Oberbürgermeister Helmut Reitemann und Bürgermeister Reinhold Schäfer besprochen, dafür aufkommen. Außerdem erwartet die BTG eine Entschädigung für das Clubheim an der Eyach, das noch "gut in Schuss" sei. Im Raum steht dafür ein niedriger sechsstelliger Betrag. Dadurch könnte der Verein seine Schulden abzahlen, die Mitglieder-Darlehen ablösen und den Zusammenschluss mit den Ostdorfern finanziell unbelastet beginnen.

Eine entsprechende Vereinbarung soll laut Riethmüller noch in diesem Jahr geschlossen werden, damit die zusätzlichen Plätze in Ostdorf schnellstmöglich angelegt werden könnten. Noch bis September 2020 könnten die Plätze an der Eyach genutzt werden. An Kosten kämen auf die Stadt voraussichtlich rund 300 000 Euro zu; das sei indes deutlich günstiger als die ursprünglich ebenfalls diskutierte, aber verworfene Variante der Anlage neuer Tennisplätze neben der Hobbyland-Halle (geschätzt 750 000 Euro).

Riehtmüller hatte für den Zusammenschluss mit dem TC Ostdorf eindringlich geworben. Die Entwicklung im Tennissport mache Fusionen notwendig, vor allem aufgrund der Überalterung der Vereine. Schon heute bestünden zwischen den Balinger und den Ostdorfern Spielgemeinschaften. Auf der neugestalteten Anlage sei zudem ein besserer Trainingsbetrieb und eine attraktivere Jugendarbeit möglich.

Ihre Redaktion vor Ort Balingen

Steffen Maier

Fax: 07433 901829

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