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Balingen Bizerba beginnt mit Millionen-Neubau

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Die Entsorgunscontainer stehen bereit, der Abriss hat begonnen: Auf dem Hobbyland-Areal bau das Balinger Unternehmen Bizerba das neue Logistikzentrum. Foto: Maier

Balingen - Am Service-Standort von Bizerba in Balingen, dem früheren Hobbyland, ist nun der Startschuss für den Bau des neuen Logistikzentrums gefallen. Von dort aus soll künftig eine moderne und weltweite funktionierende Ersatzteillogistik betrieben werden.

Zur Vorbereitung des Neubaus haben die Abrissarbeiten einiger Gebäude begonnen, in denen zuletzt Büros sowie auch der Autovermieter Europcar angesiedelt waren. Bis Ende März soll alles platt sein, dann startet der Neubau. Als Generalunternehmer hat Bizerba die Firma Stotz beauftragt, als Architekt das Büro Wäschle. Die Fertigstellung ist Ende 2021 geplant, die vollständige Inbetriebnahme für das Jahr 2022. Die Kosten für das Großvorhaben belaufen sich auf rund 15 Millionen Euro.

Mitarbeiter arbeiten länger fürs gleiche Gehalt

Dass das neue Logistik-Zentrum in Balingen kommen wird, hatte der geschäftsführende Gesellschafter Andreas Kraut vor ziemlich genau einem Jahr bekannt gegeben. Voraussetzung dafür war der erfolgreiche Abschluss eines Beschäftigungs- und Standortsicherungsvertrags mit der IG Metall. Dieser hat eine Laufzeit von drei Jahren. Dafür, dass Bizerba durch die Investitionen die Beschäftigung am Standort Balingen sichert, leisten auch die Mitarbeiter einen Beitrag – sie arbeiten länger fürs gleiche Gehalt.

Mit dem neuen Logistikzentrum reagiert Bizerba, größter Arbeitgeber in Balingen, nach eigenen Angaben auf gestiegene Kundenanforderungen im Bereich Ersatzteile und stellt sich zukunftssicher auf. Durch moderne und digitale Lösungen verspricht sich das Unternehmen, künftig von Balingen aus eine moderne und weltweit funktionierende Ersatzteillogistik betreiben zu können. "Die Welt dreht sich immer schneller, und darauf müssen wir bei Bizerba reagieren. Das neue, moderne Logistikzentrum wird so geplant, dass wir sicher in die Zukunft gehen und die Erwartungen unserer Kunden noch übertreffen können", erklärte Andreas Kraut vor einem Jahr.

Auf keltische Wasserleitung gestoßen

Die Planungen hat der Spezialist für Wäge-, Schneide- und Auszeichnungstechnologie sowie Inspektions- und Logistiksystemen und Softwarelösungen seitdem vorangetrieben – und dabei auch kleinere Hindernisse aus dem Weg geräumt. Diese betrafen auch die Vergangenheit des Bauareals: So sind die Bauarbeiter beim Versetzen eines Trafohäuschen auf eine keltische Wasserleitung gestoßen.

Daneben werden auf dem Gelände noch Alemannengräbder vermutet: Die Existenz von Gräbern unter dem Gebäude sei zwar relativ unwahrscheinlich, teilte Bizerba am Donnerstag mit, da schon Fundamente für die existierenden Gebäude gegraben wurden und nichts gefunden worden sei. Allerdings könnten noch welche auf dem Gelände verteilt sein.

Sollten diese im Zuge der anstehenden Baggerarbeiten zutage kommen, sollen sie, wie bereits mit der keltischen Wasserleitung geschehen, in Absprache mit dem Denkmalamt dokumentiert und anschließend überbaut werden. Für den Neubau würde dies allerdings nur eine kurze Verzögerung bedeuten.

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Steffen Maier

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